r-)r _ Diei-xxm.Laster.P redlgt/_
und langsam in ihrer Sache / und fürchten sich immer/ was sie vornehmen/das möchte übel außgchen. Aber so kleinmüchig soll einer in seinem Alternicht seyn / sondern eben darum / weil die Alten bißher in allen Stücken wolgrübet worden / und gelerner fürficheig und bescheidentlich mir einer Sacheumzugehen/ so sey» sie desto geschickter ihnen selbst und andern zu rathen undzu dienert / sollen sich demnach junge Rotzmauler nicht lasten überschreien/fonderirrachen/anordnen und gebieten/wie es sie rrach ihrer hohen Vernunstt/-Weißheit und Erfahrenheit / rarhsam anstehet / laß die Jahre reden / und dieMenge deß Alters laß Weißheit beweisen / JobUnd ob gleich das hoheAlterauch seine grosse Beschwer derr har / sollen sie doch auch hierüber nicht-kleinmüchig seyn / sondern ßeistig benen und GOtt vertrauen/ der wird sienicht verwerten in ihrem Aller / und nicht verkästen wariuße schwach werdm/
Ps' 7 k. . ‘
xiw X?.. Nicht in Lranckheit / wir können nicht immerdar gesund'
Iranckheit. sondern weil wir täglich süttdigcn/so sucht uns zuweiln GOttderHErr
heim / mit einer oder der andern Kranckheit / welches wir aber für kein Zom^Aeichen haiten'nnd nicht kleinmüthig darüber werden sollen/ dann welchen derHErrliebhar/ den züchtiget er/ er stäupet aber einen jeglichen Sohn / den eremftiimmt/ Ebr.ir. Der HErrlchset die Kranckheicuns zu rinserm beste»:dienen/ Rom. 8 . Da lernen wir unsere Sünden erkennm/ daßwir nichtunschuldig seyen/ Irr. zo. Wir mercken desto eiftriger auf-GOttts Wort/Wirbctttn desto öjftw und innbrünstiger/ Es. - 6 . und bekommendesto grösters Verlangen nach jenem ewigen Leben / wie Paulus sagt: IchhabeLrrchabzufcheiden/ und bey Christo zu ftyn/ Phill^. HilfftunsdennGOTT von unserer Kranckheit wieder auf/ wieer dem seusftmdm KönigHißkir ausgeholsten / und auf sein Gebeu ihme noch funffzehm Jahr zu sti-mm Leben hinzu gethan / Es. ? 8 .. Sowerden fromme Christen desto fürsich-riger / fotthiunicht mehr vorsttzlich zu sündigen/ ausdaß ihtren nicht etwas ar-gers wiedersah! e/ Joh. 5.
Xlll Nicht imTckd / David'klaget: Mein Hertz ängstet stch irrmeiirem Leibe/ und deß Todes Furcht ist auf mich gefallen / Ps.55. Aber/weillder Tod ist einWeg aller'Well / i.Kön.r. sostoll ein Christ den Tollnichtsürchten / Syr.4,. sonderlich weil der Frommen Tod ihrGewinn ist/Phil. i. fiewer den im Tod von der Sünde bef mt 1 daß sie nicht mehr sündi-gen/ R0M.6/.7.. der Tod macht em End an all ihr Elend/ und chur chnen deß--halben wol/ Syr.41- sie werden vor dem Unglück weggerafft/E-ß; 7. und ist-ihnen-eine Thür/ dardm chsie zum Leben hindurch dringen/ Joh. 5. Darunrsoll ein Christ deß Todes halben nicht kleinmüthig seyn / sondern stäts an sti»/nen Tod und Gkerbligkeü gedenckm / sich forderlich zum Srerbeu bereiten/deß Todes allezeit erwarten / nach dem HrmWl trachten / und sich imLrdn