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Saul dem Propheten Samuel entgegen gieng / nachdem er dieAmalekner u»dgeschlagen/ und sagt: Ich hab deß HErrn Wo» erfüllet / vermeinend der 'Prophet soll nichts wissen / von dem verbannten undvomZlgag dem König R»!,mr>-rderAmalekiter/ dessen er wider Gottes Befehl verschonek/hosste noch/Samnel Dolllom,solt ihm ArLtuIiren und Glück wünschen/ und alles gutes dar über ankünden/ u""hctt/da ihn doch der HErr eben deßhalbeir verworffen hakte. i. Gam. 15. JenerJüngling/ da er von Christo die 10. Gebott höret/ sagt er: Das hab ich allesgethan von meiner Jugend auf/was fehlet mir noch.Makch. r-.Wie auch diePhansecrsich sechsten vermassen/ alsob sie fromm waren/ rrnd verachteten deß-wegen andere neben ihnen. Luc.i8. Jener Carthauser Mönch zu Straß-birrg / da er sterben soff / sprach vermesiemlich / HErr gib mir was du mir ver,sprochen/dann ich hab getharr/was du mich geheissen. Dagegen sagt Christus/wann ihr alles gethan habt / was euch befohlen ist / so sprechet/wir sind unnützeKnechk/wir haben erst gechan/was wir zu thun schuldig gewcsen.Luc.17. Ver, - . ,wegen und vermessen seyn die Leut / wannssie sich unterstehen grosser Heiligen ^ *
heroische Thaten/ ohne Befehl und Beruff/ nachzuthun/ wie die r.Hauptleut/ «o/ncmlich Joseph und Azaria gethan / Judas Maccabaus ha«« ihnen vor sei-nemAußzug befohlen/ sie solten das Volck regieren/ und nicht außziehen/ dieFeind anzugrciffen/biß er wieder käme. Weil aber Judas aussen war/und siebeyde höreren/von seinem und seines Bruders Sieg und grosseil Thaten/ spra-chen sie/wir wollen auch Ehr einlegen/und die Heyden um uns her angreissen/ra sie sich aber aufmachten/ zog ihnen Gorgias entgegen/ und schlug sie in dieFluchk/uirdJsrael verlohr desselben Tags bey r ooo.Mann / darum 1 daß sieJuda »lud seines Bruders Befehl nicht gehorchet / und sich auß eigener Ver-messenheit unterstanden einen Ruhm zu erjagen / so sie doch nicht die Leut wa-ren/ bellen Gott verliehen harre/ daß Israel durch sie geholssen wurde i. Macc.
5. Darum sagt Syrach/dencke nicht über dein Vermögen. c.$. Laß dich nichtduncken/du seyest tüchtig gnng dazu. c. 7. Obwol Moses den Egypier er-schlagen / Pinehas in feinem Eyfer den Hurenbuben samt der Hure durchsto-chen/ und Elias die Baalspfassengeschlachtet/ stund es doch Petro nicht freyvon Leder zu ziehe!, und drein zu hauen / als die Scherganren am OelbergHand an den HErrn Christum legen wollen/ darum sprach der HErr zu ihm:
Stecke dein Schwert an feinen Orr/ dann wer das Schwcrdt nimmt/ der solldurchs Schwerdk umkommen. Match. 26. Und also von andern Thaten der ~Heiligen auch zureden. Verwegen und vermessen seyn die Leur/wann sie sich 'eygenthariger Weiß an ihrem Nechsien wollen rächen / wie Abisai / da er dieehrrühnge Wort Simei hörne / die er wider ben König David in seinem be-trübten Abzug/ außsiieß/ undrhmnachschrye/ spracher: Solt dieser todterHund/ meinem Herrn dem König fluchen ? Ich will hingehen/ und ihm denKopffabreissen/ aber David sprach/ laß ihn fluchen/ vielleicht wird der HErr