-iS _Die LXXVl.Laster^P redigt/
gutes/ alseinPrediger der Gerechtigkeit. r.Perr.r. und leSct 9ZO.Iahr. I.Stifte Mos. 9. Durch die Zeit Noe/ wirdallhie verstunden die Zeit/ zu welchervor bcr Noah gelebet/ und besonders (wie der HErr sich selber erkläret) werden gemei-«üodflutt ner die?ag vor der Süirdfiutt / durch welche Sündfiutk rersianden wird diegrosse Wafferfiutt/daim Iahrnach Erschaffung der Welk ich-ö.auß Eötrli-chem-Rach / wegen der Übermächten Sünden der Gottlosen MenchenallcBrunnen der grossen liessen aufgebrochen/die Fenster deß Hunels sich aufge-ihan/und ein Regen aufErden kommen 4o.Tag und 4v.Nach//dadurch dasGewasseralso übechand nam und wuchSaufErden /.daß auch allehohe Bergunterdcm gantzen Himmel bedeckt / unddasWasserrs. Elen hoch darüberhcrgieng / daher alles was leberevon Menschen lind Viehe ersauffen musie.«r Wie es nun zu solcherZeit Nonh war/ vor dcr erzehlten Sündfiutk/ und wieSohös sich dic Leut dazumalhielten/Also (sagt Christus) wirdauchseyn dieZukunfftdeß Menschen Sohns/ da erdanttdurchdeßMenschen Sohn sich selbsten vcr-sieht/alsdcr nicht allein wahrer Goerniid GottesSohn/sondenr auch wahrerMensch und dessMenschen / ncmlichderIrmgftauen Maria Sohn tsi in ci-Lukuvfft- nerPechon und durch dieZukunsssc dcß.Mersschen Sohns wild gemeinetsei-ne letzteZukunfft/ oder der Zustand der.Menschen vor seiner letzten Zukunfftzum Ge> icht/so am Ende der Welt geschehen wird.
Frousis. Die Piotasin oder den vorderen Satz dieser.Vergleichung führet derait HErr etwas weitläuffiges aiiß/ und sagt: Denn/ gleich wie sie waren/ in denNk reo rc. vorder Sündfiut/ sie äffen / sietruuct'eil / sie si eyeren und lieffeit sichfreyen/ biß an den Tag/daNoa;urArchen eingieng/und sie achteten es nicht/biß die Sundflutkam / undnahm siealle dahin. Sie/sagt er/ gleichwieSie waren / redet hierinnen indefinite, unbenamset / wen er meine/aberaußdensolgcirden Worten/da cosagt/ sie achteren es nicht/ bißdie Sündsiur kam/mLuahm sie alle dahin / daraußist zu erkennen / daß er von allen denen Men-schen l?ede / die nächst vor der Suirdflur gelebet / und in derSündfiut umkom-men seyn. Wie war es abcrmik ihnen/oder^wie verhielten sie sich i Christus» sagt: Sie äffen/ sie truncken / sie fteyettnund licffcn sich fteyen. Wie?
- sprichst dll/ soll das unrecht seyn/ essen / rrincken/freyen ,rnd sichfreyen lassen ?Haben das rricht die Leute von Anfang derWelt gethan ? Ist es nicht GOt-teseigene Ordnung ? Wann die Leute rncht äffen und nancken / somüßtensie verschmachten/ sagt Christus selber/I0H.6. Wam, sie nicht freyeren undAmwort sich seyen liessen/sso wäre.die Welt längsten außgestorben! Antw. Der’ HTn ChristusiLxirt und tadelt an den'Leuren ill der ersten Welt das Essen™ und Lrincken /.das Freyen und sich Freyen- lassen / an sich selbsten nicht / son-«<&im' deril daß.fie auß einer ficischlichen Sicherheit / ohne alle Sorge und Gottes-Jiominj- furch (solches gethan / gessen und getruncken nicht zur Nothdurfft undErgotz-
kichkeit/