Buch 
Hell-Polirter Laster-Spiegel : Underschiedlich in sich haltend alle und jede Fugienda, Was ein Christ Böses fliehen soll : Vorgetragen in Hunder und Zehen Predigten ... / Durch M. Hannß-Jacob Baullern/ von Ulm/ Helffern zu Geißlingen ...
JPEG-Download
 

:X

730. _ gSteLXXvir. Laster-Predigt/

Hertz Pharaoward verstockt/wie der HTrrgesagt hakte. 2.Mos.8. io. und n.Aber weil GOtt der HErrin unsern Textworten verbeur/dieMenschen sollenihr Her«; nicht verstocken/sokaner nicht die würcklicheUrsach derVerstockungrseyn/ darum wann derHErr in den Brechern Mosis sirgt/ ich will das HertzPharao verstecken / sagt er hiemit.Mosi zuvor / nicht was er würcklich thun.wollt/sondern was erbey-Pharao wegen seinerBoßheit außrichten werde/undkan in unserer Teutschen Sprach gar schon Unterschieden werden/nit ich will/sondern ich werdeckeß,Pharao. Hertz verstocken.- Und-wann Moses sagt:Der HLrr verstocker das Hertz Pharao / redt er alleinevemurlner was erfol,get sey / nicht crus-liker was Gottgewürcket habe / und sthet damit aufdeßHLrrnWort / daerr.Mos.z. zu Most gesagt.: Ichweiß/daßenchderKZ-nig in Egypten nicht wird ziehen lasten/ohn durch eine starcke Hand. Sonsten:bezeuget auch Moses sechsten / daßsolcheVerstockungauß PharaonisBoß«heit herkommen, da er schreibtAber Pharao verhärtet ftin Hertz auch dasselbe:mal / lind ließdasVolcknichk / Item: Und Pharaoversündiget sich.weiterund verhärtet sein Hertz / er und seine Knechte/ iM2.Mos.8.und 9.. Gleich"w ol aber/ wann die Menschen Gottes Wort nichkwollen hören / annemmenund folgen,-sogibt sieder HErr dahin in einen verkehrten Sinn.Rom.r. Undwie er sonsten um. der Sünden willen allerley Straffen schickt/, also ent-zeucht er auch manchmaicn/ als ein gerechter Richter/ denGotklofen seine:Wrr drm Gnad / nimmt sich ihrer nichts mehr an/ lasst sie in ihren eigenen Wegen undTkustr/,' Gedancken dahii» gehen/daß sie verstockt werden/ und das zur Straff/ weil sie.ja GOtt und. seincnDienern nicht haben folgen wollen. Wnrcklichenaber/als ein Sund/ kommt die Verstockunghervom leidigen Teufel/der reitzetdcn.Menscheir zum bösen / zeigt und gibt ihmGelegenheit zusündigen/ und ver-blendet der UnglaubigmGinn / daß sie nicht sehen das helleTiecht deß H.

. Evangelii/r.Cor.g. Sondern lassen sich vom Teufel an seinen Stricken ge-Gr-tkloscn fangen führen/ zu seinem . Willen-2.Tim.2-- Und der Gottlose Mensch ver-DStoschea. stockt sich auch selber/ wann er wissentlich unrecht thut/ vorsetzlichdemgruen.widerstrebt/ fichweder gute noch böse Wort/ weder Verheißungen noch'Dro,hungen nichts bewegen lasst,, sondern wider sein Gewissen/ andern zum Trutzund ihmselber zum Schaden in Sünden verharret/ und sich.nimmermehr be-kehren will/ und vor solcher eigenchütigenVerstockung warnet allhieder Apo,siel und spricht : Er saget durch David/hctrre/wiexrfagt ist/hcure/^so chr seine SrimmeHörern werdet / ftr verstecket euere HertzMrnicht.

Vi J.D.Mart.ChemnitJn Loe»theol part, j loc. 5. de causa peccati cap.4 p.m zL4.Lcse^u.Lc O.Naltli ^leisner.^utlllopvl» LacrL decatl. t. »iisp.>> ;.4.6c 7, item D, loh,

2Sc|ttnbecf epist.adRont p=u j>.se<i<j. 76J kLL.seg^..

Lehr.