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Hell-Polirter Laster-Spiegel : Underschiedlich in sich haltend alle und jede Fugienda, Was ein Christ Böses fliehen soll : Vorgetragen in Hunder und Zehen Predigten ... / Durch M. Hannß-Jacob Baullern/ von Ulm/ Helffern zu Geißlingen ...
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von -er Verstockung. *2*

Dieser Worten Davids eigentliche Meinung ist diese: So bald/ ihrInde»»/

Ctc ihrbeyGOtt / das Volck feiner Wcyde/ und SchasssemerHecrdcieyd/heut oder welchen Tag es sey / so bald ihrdie StM»meuersGottes/»»nd einmaldas Wort deß HErrn Messi * tn der Predigt deß Evangelii werd« l;c . cn / sohüttt erich und sehet wol zu i daß ihr durch Urrglaubeu und Ungehorsam cuereHertzcnrricht verhärtet und solchem H.Wo: terich nicht widersetzet/damit euchnicht begegne/was vor Zeiten cucrn Vakrerrr in dcrWüsten geschchcn/die demgetreue»» Knecht Gottes Most / alser chiren Wasser äußrem Felsen veljpro,chen/ nicht woltenglauben/ sondern versuchten Gott/ob er ihnen Waster außdem Felsen bringen und geben könne oder nicht / durch welche Halsstarrigkenund Verstockung ihres Hcrtzens/ GOtt derHEn alsoeinrustec worden, daßer ihnen in seinem Zorn geschworen / ste sollen nicht zu seiner Ruhe deß gelob*techLandes kommen / damufste auch alle nidergeschlagen seyn in der Wüsten.

Diese W ori und Meinung Da vids hält jetzo der Apostel den Ebräem in unfern vorhabeirden Worten von neuemfür/undwll sagen: Weilchrverstche/ * Pf *"wie es vor diesem cucrn ungläubigen halsstarrigen Vauemin der Wüsten er,gangen / und was übersolchem Exempel GOttder HTrr d»rrch den Prophe*een David/ noch allen Ungläubigen »md Ungehorsamen / allen halsstarrigenund verstockten Sündem trohet / st» folgethierinnen errern Vorfahrm nicht/versuchet G Ott/ den allmächtigen Gebrmalles guten/iricht/ fallet von der er,kannten Göttlichen Warhcit nicht ab / verhärtet un-verstockei euere Hermennicht / damit ihr nicht / auß gerechter Straff Gottes/ der anderen/ ervigen/himmlischer» Ruhe verlustigek/ mit allen verstockten Sündern zur Hollen ver,stossen werdet.

Diese Verstockimg,davon wir jetzo reden/ ist ein schweres / fchröckliches Was dieLastrr/daein Mensth auß deß Teufels Eingebe»»/eigener Bosheit und vorfttz- D-rstotmr,kichem/halsstan igem Ungehorsam gegen GOtt/ in Lehr und Lebe»»/ dem Gört, fa * 1liche»» Work/und allen innerlichen Lrinirerrmgen »u»b ansserlichenVermahn.und Warrrrrngen / keil» Gehör »roch Glauben gibt/ sonder»» sie verachtet undverwirsst/ihnen noch dazu widerstrebt/ biß er darinnen so sehr verharret/ daß erauß deß Teufels Stricken nicht mehr loßzn werden begehrt / demnach biß ans 2t?chrwbe»End ohneBuß / in feinen Sünden verharret/ und zu lctztdarüberzurewigen wrEoltkVcrdatvmnusdahin fähret. Dabey gleichwolrricht zu verschweigen/ daß inH. Schrifft unterschiedliche Spruch gefnndc»» werden / die fast dahin lauter»wollen/ als ob GOtt der HErr der Menschen Hertzen verstecke/ wie sor»de lichim r.Mos. in etlichen Capp. in der Historia Pharaonis in Egypteir gemeldetwird/ daß einrweder GOtt zu Moft sagt/ ich will sein Hertz vcrstockc»»/ daß erdas Volck nicht lassenwird/ich will sein Hertz verstockcn/daß er euch nachiagezr. Most 4* und ig. Oder Mosesin Beschreibung der Geschichk/sagt: DerHErr verstecket das Hertz Pharao / daß er Israclnicht lassen wölk/ oderdaS

3 nr Hertz