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Hell-Polirter Laster-Spiegel : Underschiedlich in sich haltend alle und jede Fugienda, Was ein Christ Böses fliehen soll : Vorgetragen in Hunder und Zehen Predigten ... / Durch M. Hannß-Jacob Baullern/ von Ulm/ Helffern zu Geißlingen ...
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74§ Die i.xxnr.kaster-Predkgt/

mer über/weil sie etwas aufdemFeld findcn/Ley nns in. unfern Landen bleiben/«nfden Herbst aber und bey angehendem Winter davon ziehen; Über das ist«nt> schA-Las Laster der Schmeichelet) auch schädlich/solche Gesellen seyn demHErmUch rst- ein Greuel.Ps.5. Darum lasse er keinen für sich kommen.Iob.i;. DerHLrr

Christus hat mir allerley grossen und groben Sündern zu thun gehabt, undfreundlich mit ihnen geredt, aber dieSchmeichler fahre» er aklhie harr an / undsagt zu ihnen: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich ! Ehrliche Lem haltenauch nichrviel aufsie, man hak ihrer bald gnug, man hasset und verfluchet sie,Spr. 24. Wer mit seinem Nechsten heuchlek/der breitet ein Netz auß zu sei«-nen Füssen. Spr.:-, Sie fangen sich selbst in ihren eignen Worten, und ma»chen sich selbst zu Spott/wer heimlich sticht/verwundet sich selbst.Syr.28. Siewerden außgeronet/und bringen ihr Leben nicht aufdie Helffte.Pf.12.nnd 55.DerAmalekircr , dessen oben gedacht worden / meinet Wunder/wie er so wolankommen wolle/ wann er dem David deß Sauls Cron werde überbringen/und sagen, er hab den Sau! getödttt, aber David ließ ihn tod schlagen , undsprach zu ihm: Dein Blut sey über deinem Kopff / denn dem Mund har wi,derdich selbst geredt. 2. Sam. r. Dergleichen T>inckgeld er auch denbeydenHauptleutcn Baena und Rechob gegeben/ da fieihm das Haupt Isbostth ge,bracht.2.Sam.4. Darum schreit Cfaiasdas Wehe über sie/und sagt: Wehedenen,die böses gm/nrrd gutes böß heissen, die auß Finsternus Liccht, und außLiecht Finsternus machen/ die auß saursüß/ und auß süß säur machen.c.s.WirMa Und wiewir selbsten keine Schmeichler seyn sollen / also sollen wir auch

Gchmüch. an der Schmeicheley anderer kern Gefallen haben/ Es gibt Lerrt die kein Katzenleriucht let. leiden können/vielmehr sollen wirdieSchmeichler meidcn/dasscyn solche Ka«tzen/ dievornen lecken und hinten kratzen, sollen vor solchen wol singenden Sy»reuen rmfere Ohren verstopffcn, und nicht mehr halten aufdie heele pläoenck-ner/als aufdie redliche Vsronenfer. follens nicht leiden/wann nnsemer unrerAugenlobenwill/unö wann esfchonein guter auftichtigtt Freund thun will,sollen wirsihme darumnicht gestatten/damiknicht außeimm rechten Freundein HenchebF' eundundFttchsschwantzer werder Thuksaber em Schmach1 er, s» solls eben darum einverstandiger Mann nicht von ihm annehmen/ weilihn ein Heuchlergelober / dann ein Heuchelmaul richtet Verderbwan. Spr.16 . Bion ward gefragt / welches das allcrschadlichste Thier seye, dararrfsirgk«r/ffagestu von denwilden Thieren/ so istdaö schädlichste ein Tyrann/ siagstuvon den Zahmen / so ists ein Schmeichler. Daß Herodes vom Engel deßL>Errn geschlagen, und von denWürmen gefressen worden, hardasVolckvcru-.sachet/ dasieihmgefchmeichlet/ und gesagt/seine Stimm wäre GOtteSGtimm/mrd er solches gelitten und sich selber damit gekritzelt. Gesch. ir. Viel-mehr sollen wir folgen dem Exempel deß HErren Christi, der gibt hier diesenSchmeichlern kurtzen Bescheid: fM : Ihr Heuchler/ was versucht ihr mich t

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