Sonder Schmeichel ei_ i4*
Alexander M hat (in gr oß Buch / darin» (int r seine Keroische Thaten be-schrieben/ und viel Schmeicheleien eingemischt / ins Wasser geworssen/ undturn Schmeichlergesagk: Du warestswerch/daß ich dich ins Wasser stürtztt/weil du mich/mit diesem deinem Schmeichle» will aufgeblasen machen. Kay,sergizizmund'^hateinemsolchenGesellen eins tttsf Gesicht gegeben undge,sagt / warum beissesiu mich / du Schmeichler. Darum sage der H. Hiero-nymus : Selig istder/ der niemals schmeichlet / und der keinem Schmeichlerglaubt/ der niemand berreugt/ und von einem andern nicht betrogen wird. (inepist.ad Dcmetr.) Wiederum wie wir andern nicht schmeichle» sollen/ al-so sollenwirauch unssclbsten nichtheuchlen/wie die Phartseer/ die sich sechstenfür ftommhielren. Luc. 18. Davon wir aber/wider das Laster der Eygm-Lie-bcfchon ein mehrers geredet haben.
tt. Und zum Beschluß / sollen wir vermahnet seyn / daß wir uns der n.TaubenEmfalt/ derWarheitundAuftichkigkeitbefieißigen / gleich wie der Vermaß«HERR CHristuS den Ruhm hat/ daßerwarhafftigsey / und den Weg "ung/EOttes recht / und in der Warheit lehre. Darum sagt Paulus/ leget dieLugen ab / und redet die Warheit / «in jeglicher mit seinem sechsten. Ephes.
4. Dann ob wol die Schmeichele») ein Zeitlang angenehm istin der Men-schen Ohren/ wird sie doch letztlich gehasst und gestrafft 1 Hingegen ob wol dieWarheit Anfangs unangenehm und bitter ist/ wird sie doch zu letzt geliebt/ ge-rühmt und gelobet. Zum Exempel haben wir den HERRN CHristum/der lobet IohannemdenTauffer nicht unter Augen/auch nicht da seineIüngerzugegen warm / sondern da sie hingiengen/ffeng er an von Johanne zu sagen.Matth.n. Damit es nicht das Ansehen harte/ als ob erdcm Johannihatteheuchlen wollen. G. Paulusistauch nicht mit Schmeichelwonen umgan-gen/ 1. Thess. 2. Aber die Warheit sollen wir vertheidigen biß in den Tod/
Syr.g. Dann die Warheit bleibetewiglich.Syr.4«. HErr wer wird woh,nen in deinerHüttM/werwird bleiben aufdeinemheiligenBerge? Antwort.
Wer ohne Wandel einher gehet und recht thrrt / und redet die Warheit vonHertzen/werdaskhM/dcrwirdwolbleibcn/sagtDavid-Ps 15. Daßwirnundem was warhasskig / was löblich und tugendlich ist / nachdencken und nach-kommen/ damit unsern Glauben undChristenchumbezeugen/unddurch ~ ,
den Glauben endlich dieewigeSeligkeiterlangen.Dazuhelssunsdie H. Dreyfaltigkcit. Amen.
VGec allein die Etzxe.
Bbbbb »
3 »