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Die ciix Laster»Predtgt/
Larven seyn /darein er sich ver kleide / daß eraber / wann erbieLeute aufJrr,
, Wege verführet / ein Hohn-Gelachttr ansänget/ befuget er darmir/ daß er derrechte Schaden-fto sey«/darum/ die sich deß Nächsten Schaden erf- enen/ftyndeßTcuftlsArkund sind Teuflisch gesinner/ darvor ein jeder Christ sich bil*licher Wege soll lernen hüten.
.. » v Weihes ein unbrllrch Laster ist. Unbillich / dann die Schaden-
Uablmch, Freude kommt bey solchen Leuten gemeiniglich her, auß Bosheit und auß <i.nem unreüigen Unheil/ da manden Nächstensür denund den hält/ der es mirdemoder mit diesem wol verschuldet habe/ wclchesdoch alles nur einefalsch«Austag und schändlicher Argwohnist. Unbillich ist es/dann esweißt keinerwas ihm selber noch wiederfahren kan / wasden Nächsten sür ein Unfall undSchoben begegnn ist/ daß kandir selbsten auch begegnen / derHLrrmöchttessehen/ und ihm übel gefallen/ und seinen Zorn von ihm aufdich wenden/sagt allhier Salomo. Meinet ihr / daß die achtzehn, / aufweiche der Thurn zuSiloha fiel/ und erschlug sie/ seyen schuldig gewesen vor allen Menschen/ die zuJerusalem wohnen? Ich sage nein / sondern / so ihr euch nicht bessert / werd«ihr all« auch also umkommen / Luc. i;. Deß Spötters Hauß brennet gern/und wer sich deß Nächsten Unglücks freuet / dem blühet das fein« auf demDach / lautet das bekandte Sprüch'W orf. Ist demnach eine unbiüich«Sache / daß Jm dich über deß Nachsten Schaden fteuest / und du weißt nicht/wie bald dich dergleicherr Unglück selber treffen mächte / es kan vor Abend wolanders werden/weder es am Morgen war/ Syr. iss.vr - VI. Weil es ein ßoct^sträflrch Laster ist. Bann diejenige/ die
ih-em Tlend also verspottet werden / seufftzen zu GOttüber den Schaden-Kl / Ut 1 f !CW und bitkenum Räch / HD r / wie lang soll sich mein Feind über mich er-* * 0/ heben/ schaue doch / und erhöre mich / HErr mein GOtt/ Ps.ig»-. HErr / ge-tcHcfc de Kinder C dom am Tage Jerusalem / die da sagen: Rein ab /r einab/ bisiairfihrenVoden / Ps. i - 7. Alle meine Feinde h§. en mein Unglück/und f. euer, sich / so laß dochHErr den Tag kommen / daß ckireir gehen soll wienur / laß all ih eBoßheit vor dich kommen / und richte sie jin wiedu mich umStraff/ aller meiner Missethat willen zugenchttthasi/Klag-L.!-/ Solches Seufftzenund Klagen hm erder HErr / und straffet sie / wer deß Dürfftigen spottet / derhöhnet desselbm Schöpffer / und wer sich seines Unfalls freuet/ wird nicht un-gestraffr bleiben / Spr Sal.r?^. Wann sie lang die Frommen veracht undr« lacht/ sich über ihremUnglück und Schaden gefrerret/ gejubilirer/ gesim,geir / gejanchzer/ und ihr da/Va/«, schallen lassen / so kommt kenn der HErr/halt mit seiuem Himmlischen Chor,Sreckerr den Tack/ nnd che sie es sich verse-hen / fchmeisset er mitten in den Hauffcnhinein/daßesmit ihnen aufein elendund erschrecklich Lam i ausgehet/ wann sie sich freuen/ und hoffen / der Nach st«Merd« jetzt in stimm Unglück gar «rligm uiMcrdcihcn/ st müssen solche ihre' ' ^ schädlich«