- von der Eygenen _*057
ihn lassen außgrabeu / einem Aufrührer gebühre kein so. stattlich Begrabnus/rvolte er doch keine Räch an ihm uben/sonde n sagt: O liebe Raih/lasstihn li-gen/ich wolkdaß allemeine.Feindso herrlich begraben wären. AnsolchenEx- MH,emplen siheflu / .daßes.kein unmöglich Ding ist / sichvorRachgierzu hüten. SachsrJa/ sprichst» / es ist aber ein edel/ lieblich D ng/ wann man sich selber rächen Kaystr.Antwort.Was solts ein edelDmg seyn/ ein schrecklicher Greuelists/ deß Teu- Chronik.ftlsArbeitists/ derhatstin Lustdaran/ undlehm dich du sollest dich rachcn. ?",^-^.GOtt der HErr aber verbeut es dir/und sagt: .Die Rächest mein/ nicht dein/ *
Ich will vergelten. Was ? sagt ein anderer / soll man sich dann gcmtz-und
gar nicht rachen/soll einer nur.so still schweigen/ und alles über sich ergehen las» senkst;
ftn ? Antwort. Wer das thun kan/ja/.der thut am allerbesten/ Injuriarum «- j> j
jnedium estobiivio, sagt 8enecs,dasist / die Vergessenheit ist die beste Artz-
ney wider alle Unbilligkeiren. Wir seyn Christen / die-nülenrio Le lpe, mit
still seyn und hoffen/ inGedult/ GewaltundUmecht sollen erleiden.Esa.zo. . --
Sollen alles zum besten aufnemmen nnd außlegen/ sollen von der Gegenwehr
^bstehen/und nicht gleich unserm Widersacher begehren den Kopffabzmeissen/
wie dorren Abisai dem Simei.r.Sam 16. Aber mit Wülthar sollenwir-uns
rachen/wie Paulus sagt: So denren.Feind hungert/ss speist chn/dürstet ihn/
so träncke ihn/ laß dich nicht das böseüberwinden/ sondern überwindedas böse
rnit gutem.Rom.ir. Wer das nicht kan/der magden Weg deß RechrenSge,
brauchen/ und es der Gebühr bey der Obrigkeit anbringen/ die lasse er rächen/
das übrig befehle er GOtt s wie Jeremias sagt: HErr laß mich deine Räch
an ihnen sehen/renn ich hab dir-meine Sach besohlen. c.ro. Und Zacharias/
der Sohn Jojadä deßPriesterS/ daer gesteiniget warrde/ sprach: DerHLrr
wirdSsthenundsuchen. r.Chron.-4.
il. Vermatznung/ daß wir unS der SanfftMuch und Gelindig> n.
keit/ derGedulk und Bescheidenheit gegen unserm Nächsten befleissigen / wie vcrmah.Paulus sagt: Wandelt wie sichs gebührt eurem Beruff/darinnen ihr beruf-- ""«g tftn seyd/ mit aller Demuth und Sanssrmukh undGcdult/ undvemageteiner iucSavfft.denandern iNder Llebe. Ephes. 4. Das istein löblich Merck und ein hohe "Großmüchigkeü/ sich rächen können/aber nicht rächen wollen / wieSalomosagt: Ein Gedultiger ist besser denn ein Starcker/mHDersemesMuths Herriss^derseine eigene Begierden zwingen und überwinden kan / ist bcsserdeim derStatt gewinnet. Sprüchw.iS. Und damit wir hiezu gelangen / der Räch-gier aber abkommen/ sollen wir die erklärte Wort S.Pauli / und die darauß , u .beygebrachte Ursachen/allezeit w ol erwegen/ sollen rmstrem eigenen Zorn nicht ° !.
Raum geben noch folgen/sollen die aufsteigend« Begierd der Räch nicht gleich 1.fit der ersten kuri vollziehen/ sondern auffschieben und zurück halten/so wird sich 1.solche Rachgier nach und nach gesehen / daß wir uns etnes bessern besinnenwerden; Sollen auch nicht so gleich um Räch schreien Wider den Nächsten/
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