Vorbe richt
Ich gestehe mit Vergnügen, daß mich in dieser Ar;belt ungleich grössere Einsichten als meine eigene gerin-ge Käntnisse geleitet haben, und hat selbige das Glückzugefallen, so werde ich mir keinen andern Ruhm alsdiesen beilegen können, daß ich dem Rathe und dem Un-terrichte so man mir gegeben hat, begierigst gefolgetbin.
Insbesondere machte ich mir die gründliche und höf-liche Beurtheilung zu nutz, welche die Herren Verfasserdes Tagbuches von Trevoux über mein Werk angestel-let haben.
Auf der 85. Seite wird man finden, daß ich eine au-genscheinlich falsche Anführung aus dem Erzbischof Hmc-mar verbessert habe; dieser Irrthum, welcher im Grun-de nur ein ungereimtes Versehen meines Abschreiberswar,, würde meiner Redlichkeit zu allen Zeiten einen Nach-theil gebracht haben, wenn ich nicht solchen Artickel durchandere unstrittige Beweise hatte berichtigen können.
Ich habe mich Seite 99. über den Ursprung der Tur-nire genauer ausgedrücket, und dennoch solchen immerGottfrieden von previlly zugeschrieben, weil derselbeam ersten die Gesetze und Statuten davon aufgesetzethat , und weil diese Gesetze und Statuten den gantzcnUnterschied zwischen den Turniren und Ioutes (Lan-zenbrechen) ausmachen, welche schon vor der dritten
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