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Hren Frevel- Zungen zu trarttschieren. Nein / nein / sie feynd war-haffrig falsch berichtet/ von allem deme meldet die Schliffe keinWort; wohl aber steht es geschriben. (h) MeinHauß ist ein Bett-Hauß: Wann ich dann gesagt hab/ dises Bett-Hauß die neueKirch nemblich feye ein neuer Himmel / was soll man dann darin-nen thun? was die Heilige in dem Himmel thun/ wovon ihr glück-selige Freud herrühret: und in was bestehet dann dise ihr Freud?in GQtt anschauen/ und G-Ott lieben: so muß man dann zu vorsehen/ ehe das man liebet? ja: dann was dem Aug wohl gefallet/daß liebt das Hertz leicht. Wie die Heilige GDtt anschauen imHimmel/ daß kan ich nit außsprechen; das aber Menschen GOttin demFleisch anschauen müssen/ehe sieZhnerecht/ standhafft/undvollkommen lieben mögen/ ist mir nit schwär die Prob vor Augenzu legen. Gestehe es nur ein heiliger Petrus selbst / Er habe in demVor- HofLsipb« seinen Meister mit hochem Ayd verlaugnet/ unddas zum dritten mahl/ über den Hahnen Gray erschrocken/ feineAugen aufLbrill.-m geworffen/ eben da Er sich gegen Ihme wän-de / und Zhne Petrum ansaht. Auf welchen Anblick Petrus seindreyfache Sünd erkennt / zur Thür hinauß gegangen / bitterlichgeweinet/ (>' > auch weit grössere Lieb / als zu vor immer / gegenMUki gewonnen/ worinnen er auch standhafft biß in Tod beharret.
Frag man nur eine damahls in der Statt verschreyte Sünde-rin Magdalenam, man wird vernemmen / daß / als sie erfahren /JESUS feye in eines Pharifeers Hauß zu Lisch gesessen / sich alsobaldwit ihrer^.ladatterBüchsen voller Salben dahin aufgemacht/ ihreAugen auf den Gast im Hauß geworffen/ sich hinten bey seinen Füssengestellt/ angefangen seine Füß zu nützen mit Zäheren/ mit den Haa-ren ihres Haupts zu trücknen/ ihme seine Füß geküsset/ und mit ih-rer Salb gesalbet habe/ (k) und von selber Stund an so vil geliebt/
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( h) Luc ' ’9 T * *6. ( i) Luc, 2 t, n 4t, (f 4t,
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