Eedencktdir Weltzu verlas-skN.
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beS weisses / und ein halbes schwartzes Laiblem Brodt/-wegen Armuth der Rendten; nach seiner gewöhnlichenFreygebigkeit erbarmbte Er sich ihres leydenten Mangelshalben/ fchenckte Ihnen so vil der guten und fruchtbarenAcker-Felder/ daß jede täglich ein gantzes Pfund weissesBrod zu gemessen hatte: Und noch über diß/ für das Heyldeß freygebigen Stüffters siben Arme/ wie von Jhme ge-ordnetworden/ Jährlich darauß ernähren könten.
Indem Er also sein Vermögen theils den Armen/theils seinen Befreundten und Verwandten reichlich auß-getheilt / zum Theil auch sein Vorhaben desto bequemli-cher ins Werck zu richten/ für sich selbsten behalten/ hatEr auf solche Weiß die Verhindernussen zeitlicher Sorgenvon sich gelegt / umb desto ehender denen Augenscheinli-chen Gefahren diser Welt zu entgehen. Weil Er aber gantzvon der Liebe GOttes und deß Nächsten angeflammet/damit er nicht allein vor GOtt erscheine/ hat er auch an-dere von den Flutten diser Welt zu erretten gesucht.
In der Stadt Regenspurg / allwo der Diener GOt-tes sich selber Zeit aufhielte/ Ware ein Thumb-HErr/ derzugleich das Ambt eines Thumb, 8cliOl3ren versähe / mitwelchem Er auch grosse Freundschafft unterhielte / dessenNam 0crolclu5 : Disem eröffnete Er sein Vorhaben/ unddamit Er auch mit Jhme zugleich die Ungewißheit der Weltverliesse/ hat Cr Jhne ermähnet / beredet und überredet.
Die Ehrwürdige Männer dann durch mitwürckenderGnad deß H. Geists/ mit gesambten einhelligen Willenerwählten vor allem das Klösterliche Leben: Aber in wasfür einem Orth sie das süsse Joch Christi / und die leichteBürde sicherer auf ihre Schulteren nehmen könten/ unter-yedeten sie sich sorgfältiL Endlich nach langem und heyl-
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