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fattien Rathschlägen haben sie den Schluß gefasset/ dassdißsolte geschehen in dem QumacenllschenKloster/ allwo/wie sie vernommen / die GOtts - Forcht / und Klösterli-che Zuchtvor anderen in höchstem Flor war.
Da sie nun willens waren durch Anführung heiliger Re-ß»»»Schrifft den Irr - Garten diser Welt zu verlassen/ giengen^''sie noch zuvor auf Rom / besuchten die Gräber der heilt-gen Apostten und welche von der Gültig-
feit GOttes den Gewalt empfangen zu binden und aufzu-lösen: Alldorten sie von GOtt durch die grosse Verdienstenund Vorbitt diser Heiligen / Verzeyhung und Loßsprechungihrer Sünden eyffrigst gebetten/ auch Ihr Vorhaben undGelübd fleißigst anbefohlen / bittende / damit sie den rau-hen Fuß-Weeg Klösterlichen Lebens / durch welchen sieins Himmlische Vatterland einzugehen verlangten / mitHilff ihres Schutzes möchten mit einem seeligen End auß/und vollkommen machen.
Nach vollendetem Gelübd-Gebett giengen sie außder Kombr zu^poüolischen Statt/ und verfügten sich nach dem erwünsch-tenOrth der Olunizcenllschen Kirchen/ allwo sie das Ge-Heimnuß ihres Willens desselbigen Klosters EhrwürdigenAbbten dem heiligen Hugoni eröffnet/ von welchem sieauch andächtig auf- und angenommen; nach bewährter W,rde,«Standhafftigkeitaber (wie es der Brauch ist) dem Leib der Mönch.Versamblung als schönste Glider zugesellet worden. £>wie freudig waren anzusehen die Schaaff Khristi/ nach ab-gelegter alten Wollen deß vorigen Lebens / vor den AugenGOttes in der Unschuld wandern! sie waren die Letste inder Ordnung/ aber unter nicht wenigen die Erstere infleis-siger Übung der Tugenden: O was für ein herrlichesExempel der Nachfolg/ sehen / Männer von hochem Ge-schlecht