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leichtlich fave / verhelete Cr deß Nächsten Fall mit einemgütigen Mitleyden.
Hier solle der genaigteLeser wissen / daß disem Merck-lein und kurtzen Lebens - Beschreibung udalrici nichtsbeygesetzt/ als was durch die gründliche Warheit un-terstützet / und dem Lob seiner Heiligkeit besonders zuzu-aignen.
Was aber seines Gemüths Beständigkeit / wie auch Gig übnden Kampff der Versuchungen anbelangt / obwohlen Er Lch.seinen Leib abtödtete mit Wachen und Fasten / hat Er dochangefangen den Stachel deß Fleischs hart zu empfinden;
In dem mageren und erschöpfften Leib regete sich ein unor-dentliche und böse Begirrlichkeit/ dise zu bezwingen und zudämmen/ wolte kein harte Leibs - Peyn / kein Abbruch er-klöcklich seyn; Demnach erzürnt über sich selbsten/ daß Ersolte durch ein so verächtliche Versuchung länger abgemat-tet werden/ ergreifst ein feuriges Eysen / durchsticht mitselbigem das heimbliche Drth / Genitalia loca , und zumehrerer Plag zöge Er einen Strick dardurch/ heylet alsoWunden mit Wunden/ und veränderet den Wollust inSchmertzen. Hier zweiffle ich ob benedictus unterden Dörneren / BEB.NAll.DU5 im Eyß-kalten See/ oderuDALR.ICUS mit dem feurigen Eysen herrlicher undschmertzlicher obgesiget habe / das znerörteren / laß ichGOtt und seinen Cnglen als cintzigen Zuschaueren über;gnugistes/ überwunden haben. Was Schmertzen/ wasElend aber unser Obsiger/ durch dise auffschwellende Wun-den erlitten/ ist nicht zu sagen: DochwolteCr/ daßsolchesNiemand wisse / munterte sich selbsten aufmit starckem Ge-müth/ und arbeitete gepflogener Massen / verharrete auchunabläßlich im Dienst seines Abbtens.
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