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her Armseelige nicht änderst als ein wilder Löw/ der in al-tem Wüthen/ nach zerrissenen Banden / auß dem Keffigentfliehet; also ist der unglückseelige Mensch mit einer er-fchröcklichen Uusinnigkeit / mit allen zusammen genomme-nen Kräfften/ auß denen Händen/ die ihn gehalten/ auß-gerissen / und wann er nicht von gedachtem GeistlichenCunone in völligem Lauff gehalten worden wäre/ wurde ersich durch Antrib deß Sathans von der Höche deß Bergsmit einem hochen Fahl gestürtzet haben / dann der Ort/deme erzueylcte sehr hoch und gach ; in disem Ort dann/als er gezwungen worden stillzustehen/ ist der Feind durchGöttliche Gnad undGebett deß fjeHtgen UDALRlCl ge*nöthiget worden die Flucht zu nemmen und außzufahren:DerMenschaber hat sich wider erhohlet/ undist zu feinemrechtenVerstand gekomen. Dises Miracul hat auch erzehletvoriger Cuno ein Geistreicher Mann und Liebhaber derWar - und Gerechtigkeit; dann der Geheiligte deß HCrrenhat die übrige Gewohnheiten seines Lebens / von welchenbißhero gehandlet / etlichen seinen Vertrautesten/ die Ihndeßwegen ersucht / ja gleichsam gezwungen/ einfältig da-hin erzehlet; die Wunder aber und Miracul / welche GOttdurch Ihn gewürcket / seynd offenbahr worden / nichtdurch seine Erzehlung / sonder durch warhaffte Beweiß-thumb seiner Jünger; Er hat allzeit das Menschen Lob ge-fl hen / derentwegen wolle Er nicht seyn ein Verkünderseiner Thaten.
6-rbauet' Damit wir aber Wider zu dem jenigen kehren / vonwelchem wir in etwas abgewichen; seynd die EhrwürdigeVätter nach verflossener Winters- Zeit/ da hergegen derannehmliche Frühling sich blicken liesse / das vorhabendein das Merck zu bringen / von gedachter Höhle zu dem
Berg