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Festum Cathedræ S. Petri, Das ist/ St. Peter Stuel-Feur : Als ... Frantz Johann Antoni/ Bischof zu Uthina, Reichs-Frei-Herr von und zu Sirgenstein/ Hoch-Fürstlich-Bischöfflich-Constantzischer Wey-Bischoff, ... Die Neu-gebaute Basilicam deß Heiligen Apostel-Fürsten Petri mit achttägigem Jubel-Fest in dem Lob-würdigen Gotts-Hauß St. Peter aufm Schwartzwald, den 29. Herbstmonat, im Jahr 1727 dediciert
Entstehung
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SßetgZotgerij wider zurück gekehret/ und haben aldorte/ nachdeß Orths Gelegenheit/wie auch nach erstreckenden Mittenangefangenem der Klösterlichen Ruhe taugliche Wohnungzu bauen. Indem aber diß geschahe/ und das Gebäu invollkommenen Stand zu bringen man stch bearbeitete/ auchdasumbherligende Volck hinreiche Hand anlegte/ dieDiener GOttes in grossen Ehren hielte und liebte/ hatsichsbegeben / daß zwey Priester in der Nachbarschafft / be- Vei-fol-sorgend den Verlurst eygenen Nutzens/ ein grossen Wider-willen/ Mißgunst und Haß gegen die Diener GOttes ge- Priester,fasset; deren einer/ als er an einem Fest-Tag seinem un-tergebenen Volck das Wort GOttes hätte sollen predigen/redete er dunckler und verdeckter Weis unter anderen also rEs wachset ein Pestilentzisches und vergifftes Kraut in di-ftm unserem Land / welches mit seinem schädlichen Gisstdie gantze Gegend vergifften wird/ wann manns wird las-sen zeitig werden : Auf diß Anhören verwunderte sich allesgegenwärtige Volck / erschrickt/ fragt sorgfältig / wasdann das für ein gefährliches Kraut wäre/ und wie manvorkommen/ selbiges außreiten tönte: Da dann der ver-kehrte Prediger den gifftigen Saamen seiner BoßheitindieHertzen feiner Zuhörer außgeworffen/ und gesagt: DifeMönchen/ so auß dem Llum-lceoüschen Kloster kommen indise unsere Gegend/ seynd voller Geitz / voller Mißgunstund Gleysnerey / seynd gantz und gar zu wider euerem Heyl/welche/ wann sie unter Euch aufkommen werden/ auch derschädliche Saamen Ihres Predigen in eueren Hertzenwachsen wird/ werdet ihr gschwind verliehren/was meineSorgfalligkeit bißhero in Euch Guts gewürckt/ kein einigeFrüchten der Tugenden werdet ihr bringen können: lassetuns dann GOtt eyfferig bitten / daß seiner Gütigkeit be-