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sagter Feind / weilen die Salbung deß H. Geists das Hechnicht unterwise / hatte er kein Achtung auf die Erinnerun-gen deß frommen Vatters/ wendete fein Gehör ab von derWarheit / und gienge den verkehrten Weeg der Welt. Zueiner Zeit nähme seilt Einkehr eben in disem Lloster/ eindem Bischoff wohl bekandter Cirkus, mit disem unterre-dete sich udalricus in einem und andern wegen Ver-besserung deß Vorstehers / klagte beynebens wehemüthigbey Ihme feiner Weigerung und Unordnung halber: DerQericvs hörete zwar gedultig/ aber nicht einfältig/ den inbester Meynung und Einfalt Redenden; dann kaum ist erwider zu seinem Bischoff zurück komm/ hat er alle Liebs-volle! Wort deß Manns G-Ottes verkchret / seine eygene erdich-tete rauhe Wort hinzugesetzt/ und Zhne also jchwarlich an-geklagt ; und indem er mit böser Schmeichlung einem Men-! schen verlangte zugefallen/ hat er nicht geforchten GOttin seinem Diener zu beleydigen. Dann zu grösserer Ver-mehrung seiner Boßheit / bewögte er das Gemüth deßBischoffs zu solchem Zorn/ daß er seine Soldaten mit Gelt Wii-rver-beschenckt umb den Mann GOttes zu verfolgen: Dife/M^^bey welchen mehr vermöchte dieBegirddeßGelts/ als die aaenßsSeUnschuld / stelleten auf alle Weis nach dem Liebhaber der^*^Gerechtigkeit und Unschuld.
Der Vatter^ano, von deme wir öffters Meldung ge-than/ reysete ungefähr zu diser Zeit Geschäfften halber na-cher Lluniac, fallet demnach in die Hünd der Bischöffli-chen Soldaten/ dise nahmen ihn alsobald gefangen/ nichtänderst vermeynend / als hatten sie nun den Straffer ihresVorstehers; den grimmigen Willen dann ihres Herren zuerfüllen/ habensie gar ein zu grosse Grausamkeit mit schla-gen und stossen an ihme verübet; endlich/ nachdeme siechn
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