Mrtt Da nun das Kloster- Gebau vollendet / auch alleswider^na. und alles gebührlich angeordnet/ kehrete der heilige Vatter«tue. Wider nacher Cluniae , allwo Er in erwünschter Einsamb-feit feines Gemüths einige Zeit ruhete / und in sich selbstenaufhielte / nachdem Er im vorgedachten neuen Kloster anstatt seiner hinterlassen den offt ermelten Cunonem, sambtandern Brüdern / so alldorten versamblet waren.
Wird m Weilen aber diser grosse Fluß/ der schon so vile dür-re Hertzen befeuchtet / und Früchten der Lugenden zu tra-Bürumb gen verursachet / in dem Ufer seines Lauffs nit einzuschmi-geschickt. Aen war/ ist Er widerumb verschickt worden auch andereLander zu begiessen/ dann Er die Sorg über dieCluniaeen-Esche Mönchen in dem TauiänenEschen Bistumb/ außBe-felch seines Abbts/ auf sich genommen/ die Er mit demheylsammen Wasser seiner Underweisung/ und Lehr gcwas-seret/ mit dem Exempel seines vollkommenen Lebens under-richtet / in den guten Wercken zu blühen verschafft hatte.Und weilen Er nicht nur allein dise/ sonderen auch andereseelig zu machen/ so vil in Ihm war/ verlangte; bemühe-teEr sich sonderlich öurebaräum den LaufanensijCt)Ctt Vor-steher und Bischoff seinem Seeligmacher zu gewinnen / vonwelchem bekandt/ daß er den Weeg deß Fleischs wandere/und nichtsuchte/ was JESU CHRISTI, sonder nur mit ge-neigtem Hertzen aufsein eygenen Nutzen spannete: DessenWerck der Mann GOttes mit heylsamenund liebreichenErmahnungs- Brieffenöfftersmißbillichte/ Ihn ermähn-te / daß Er durch frommes und Geistliches Leben an Taggeben solle/ was seinem Heyl nützlich / seinem Ambt undhochen Würde anständig wäre; desto mehr setzte Er aufdessen Beköhrung / wie weniger Er auf ein jede Persohnschauete. Aber der Bischoff/ seines eygenen Heyls abge-sagter