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licher Zierd geliebte Gesponsen deß Himmlischen KönigSwaren. Dife verliessen die Welt/ und befleisseten sich durchden Glantz der Reinigkeit/ wie auch brennenden Amp'en/zu rüsten auf die Ankunfft ihres Bräutigams/ auf daß siemit Zhme gewürdiget wurden einzugehen in das Braut-Zimmer ewiger Himmlischer Glückseligkeit.
Als aber der Geistliche Vatter einsmahls feine Geist-Hrvlrt z«liche Töchteren / die Er Christo gebohren/ Heimbsuchte/A,^den^nach seiner Gewohnheit ihnen ein Lehr - reiche Ermahnung «m§lo.zuhalten/ käme eine auß denen Dienerinnen GOttes Wa-f“*
»esa mit Namen / führete Ihme vor ihre Tochter / einGOtt geheiligte Jungfrau/ so sie mit sich von dem Schiff-Bruch der Weit an das Gftad der Klösterlichen Ruhe ge-führet / mit BittEr wolle ftlbiger seinen heiligen undVatter lichm Seegen mittheilen/ dann sie hatte in dem An-gesicht den Krebs (ein tödtliche Kranckheit) welcher auchdero Nasen schon biß auf die obere Leffzen elendiglich zer-naget, Der Ehrwürdige Vatter ruffte für dißmahl die Hilff-retche Barmherzigkeit Gottes für dero Gesundheit eyffrigstan/ M'eCrauch in seiner zweyten Ankunfft gethan; da Eraber in feiner dritten Besuchung gesehen / daß dem Übelnicht abgeholffen / sonder selbes weiter umbgefressen / zum ge-wöhnlichen Mitleyden bewögt / mit Zähr - vollen Augensagte Er zudem Mägdlein: Wie kombt es meine Tochter/daß ich sehen muß/ wieder Mißgunst deß altenFeinds beydir so vil vermag/ daß auch durch dasGebettder DienernGOttes nicht kanst von deinem grossen Übel erlediget wer-den/ dann ich war der gänzlichen Zuversicht/ du hättestdurch Hilff JESU CHRISTI dein völlige Gesundheit schonwiderumb erlangt. Als Er diß gesagt / rührete Er mit sei-nen heiligen Handen rings herumb die Wunden an / verrich-
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