^ des Ränigrer'chs Lranckeekch. 467
^ bem Wort Grüne / und wollte sich gegen der
° Damoiselle lustig erzeigcn/welche in derBlü-
ibe ihres Alters war/ und sich nur da wollteV sehen lassen/ und die Zeit vertreiben. Abermm GOtt der den Weibs-Personen befihlet/ dasW Haus zu bewahren / der ernstlich alle Gele-genheit zu unordentlichen Lüsten verschnei«^7* det / liefe ihme diese Zusammenkunfft nichtgefallen.
. Damit er nun sein Urtheil desto besser ver-
E siegelte / so liefe er geschehen / daß dieser / imWD Schech/ ohne Nachdrucken und Besinnen /was er sagen / vielweniger was GOtt thun»tz wollte/das grosseElend/welches bald darauf
ND diese arme Dame überfiele / zuvor verkün-üms hjgte.
lb«! Dann es kam von einemLiecht/an dem al-» ^ wn dürren Tafel-Werck/Feuer aus/ das ent-zündete geschwind alle Oerter im Saal.r W Weil dann derselbe nur einen Ausgang hat-1 e/so konte sich die Anzahl Volcks/die da wa-re/nicht so geschwind aus dem Brande erröt-ten / dannenhero ihrer viel ersticketen undi / » verbrenneten / unter andern die gute Da-EM moiselle de Renouart / welche nicht Zeit hat-
t « le/ihre grüire Kleider um Schutz anzurußen/
daß sie sie wider die durchschießende Feuer-Wl strahlen verdecket / und verwahret hatten.M Also ist der Schertz ihres grossen UnglücksM Prophetgewesen.
ßck An. 1659. war zu Rouen/in selbiger Pro-vintz / die Revier der Lyser dermassen aufge-lk« schwollen/ daß selbige Brücke gäntzlich weg«
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