Vorrede. xm
ne der schönsten und der besten im Königreichgehalten wurde.
Sie erhielt einen sehr beträchtlichen Zu-tvachs durch die Vereinigung der Büchersamm-lung des Herrn Michael Anton Bandran,Priors von Rouvre und Neufmarche, mit der-selben. In seinem Vermachtniß erkläret er/nach vorhergegangener Lobeserhebung der Con-gregation und der von derselben getriebenen Wis-senschaften , es sey dieß einer von den Beweg-gründen gewesen, welche ihn angetrieben, seinenBüchervvrrath, als das liebste und kostbarste^was er besäße, zu vermachen. Da er den 2y.May 1700. gestorben war, so kam sein Bruderseiner Willensmeynung zuvor, und lieferte dieBibliothek in die Abtey St. Germain bis aufdreyßig oder vierzig Bände, die ihm angenehmwaren. Sie bestand aus eilf tausend kostbarenBänden, darunter etliche große Sammlungenvon Landcharten sich befanden. Er hinterließauch sieben oder acht chinesische Charten von chi-nesischem Papier und mit chinesischen Chara-kteren.
Gegen das Ende des Jahrs 1709. hinter-ließ Herr Petit, ein Domherr und Almosenier
an
man die Thür der Bibliothek zumauern. In«zwischen weiß man nicht, wie die besten Hand«schriften weggekommen und nach Flandern undanderwärts hingeschaft worden. Man siehetin der Bibliothek des Königes einen Titus Lt«v'us, der vor eilfhunderk Jahren zu Corbiegeschrieben worden.