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Athanas von Mongin.
Beurtheilung so sicher war, hält sie für fabel-haft und glaubet, daß das, was dazu Veranlassunggegeben, die Ungnade LassMo's, Herzogs von Bayern,und Theodors seines Sohns sey , weiche Äarl derGroße in ein Kloster verwiesen. Eben derselbe PaterMahlllsir halt es für sehr wahrscheinlich, daß sie zuJümiege gestorben, und in der Domkirche zu St. Pe.tri begraben worden, wo man noch die Grabmäler mitden Bildnissen der beyden Prinzen siehet. Der Paterle Leos hat die Meynung Mabrllon's zu widerlegengeglaubt, aber dadurch keinen greßen Begriff von sei-ner Geschicklichkeit in der Kritik von sich gemacht.
Dom Athanasius von Mongin, und Dom" Raymund Odon de la Motte.
I. Leben des Pater de Mongin.
H^khanasius de Mongm, der in der Congre-AI gation als ein Heiliger verehret wird, warvon Gray aus der Grafschaft Burgund, auseiner ehrbaren Familie. Er hatte zween Brüder; ei.ner war ein Jefuite, der sich in der Gesellschaft durchseine Wissenschaft hervor that; der andere, ein inDiensten des Malthefer Ordens stehender Ritter, derDurch feine Tapferkeit sich das Amt eines Aufsehersüber die Stadtthore erwarb; eine Stelle, bie ge,meiniglich nur Personen von großem Vorzug verliehenwird. Dom Athanas nahm das Kiostergelübde anin der Abtey Lupeu. Da man sich von ihm viel ver.sprach, so schicke man ihn auf die Universität nachParis, um daselbst einen Gradum anzunehmen. ZumGlück traf er im Collegium zu Cluni einen heiligenObern und einige Ordenöleuke an, die von dem Ver.langen , ihre Regel mit mehrerer Genauigkeit auszuü-den, als man an dem Ort ihres Gelübdes pflegte,ganz beseelet waren. Er vereinigte sich mit ihnen
und