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Erster Band
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Dom Gregor Tarisse. 69

alles auf, was er hakte, seine Bequemlichten, sei»nc Güter, seinen eigenen Leib und sein Leb, das ertausendmal der Gefahr aussetzte, indem erch unterdiese Kranken machte, und einen jeden naceinanderbeständig besuchte, sie selber bediente, träte, undaufmunterte geduldig zu leiden. Sein Hausar nichtnur den Gästen und Kranken offen: es wavie Frey.statt aller Dürftigen. Wöchentlich reichte eoirr oderfünfmal allgemeines Allmosen , und täglich äsen diearmen Reisenden und die Elendesten der Svt in sei»ner Gutthätigkeit einen Beystand an.

Zu Ceffenon stellte er zwo Personen zueich vor,einen Ordensmann und einen Pfarrhcrrn. c bewiessich in diesen beyden Ständen vollkommen, ist zuverwundern, daß ein Mann, der die Probedes No»viciats nicht durchgegangen, die Einsamkeigeliebet,das Stillschweigen gehalten , die Fasten, diEnthalt»samkeit, das Wachen, die Kasteyungen >d alles,was die Regel dss H. Benedick vorschreibet auf dasgenaueste mitten unter dem Weltgetümmel obachtethat. Je mehr er diese heilige Regel las, jnehr be«wunderte er sie, je mehr bemerkte er bey sichis Ver»langen, sie zu beobachten , und in ihrer Voommen»heil befolget zu sehn. Indem er aber die chönheikderselben bewunderte, so beseufzete er zugleie daß erdie Vernachlässigung derselben in den Klösn sehenmußte. Um seine Mitbrüver zur Lesungierselbenaufzumuntern, kaufte er eine große Mengson Ab-brücken derselben, die er so sauber einbinden liejlls mög.lich war; und wenn diese Ordensleute ihn suchten,oder wenn er sie besuchte, so machte er ihneein Ge-schenk damit. Sehen Sie, sagte er zu ihne dieß istdas Vermächtniß unsers Vaters; sehen Siewas wirzu erfüllen versprochen haben! Er las ihnenisweilsndie wichtigsten Haupksiücke vor und erklärtäe. Er

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