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Erster Band
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84 Dom Gregor Tarisse.

und den Beamten sehr anrühmte, und er selbst dieseheilige Uebung in Gewohnheit hatte; so fieng er Be.Pachtungen an zu den geistlichen Uebungen dieser ze-hen Tage. Weil aber seine Schwachheiten ihm nichterlaubt hatten, sie zu vollbringen, so trug er demDom Ioachun le Loinrar auf, sein Werk noch ein-mal durchzusehen, es fortzusetzen, es mit schönenStellen auszuschmücken, und die letzte Hand daran zulegen; welches er denn auch mit allgemeinem Beyfallaller gottseliger Personen that, welche sich desselbenbedient haben.

Nach dem Kapitel von 7648. bat der neue Ge-ncral Supen'or, Dom Johann Harel, den DomTarisse, daß er einer Versammlung beywohnen möch.te, in welcher man den Vorschlag that, in den Klö-stern der Congregation Unterredungen über die heiligeSchrift einzufühlen. Dom Tarisse redete eine halbeStunde lang hiervon mit solchem Eifer, daß derGeneral sich für verbunden erachtete ihn zu befragen,ob diese Rede ihm nicht beschwerlich fiel. Ich schätztemich glücklich , mein ehrwürdiger Vater, war seineAntwort, wenn ich bey dem Beschluß dieser Der-sammlung stürbe, wofern dieses Vorhaben gelingensollte.

In den letzten Monaten feines Lebens wendete ertäglich drey oder vier Stunden an, einige Materienvon der geistlichen Gesinnung , einige heilsame Erin-nerungen und einige Nachrichten von dem zu diktiren,was sich wichtiges unter seiner Regierung bey demFortgang der Congregaston zugetragen hatte. Er hat-te eine vortresiiche Abhandlung angefangen von derAufführung, welche der General Superior bey derVerrichtung seines Amtes zu beobachten, und vonder rechten Mäßigung der Gelindjgkeit und der Dtren.ge, die er in Acht zu nehmen hak; aber der Tod hinder-te ihn an der Ausführung.

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