86 Dom Gregor Tarisse.
Banne zu vernehmen, von bannen sie von ihren Obernwieder nach Frankreich zurück geschickt wurden, umdie Klöster dieses Königreichs zu verbessern. Siebrachten die Satzungen von St. Banne und Monce«Cassino mit, und diese sollten ihnen zu Wegweiserndienen bey ihrer heiligen Unternehmung. Sie nah.men jedoch gar bald wahr, daß diese Regierungsark,welche für diejenigen, die sie angenommen hatten, gutseyn mochte, große Unbequemlichkeiten und vielSchwierigkeiten enthalte. Dom M ur Duponr,der in dem Kapitel von 1627. zum Präsidenten oderzum G neral Superior erwählet worden, sah es solebhaft ein, daß er den Vorsatz faßte, neue Satzun»gen zu machen. Er begab sich nebst einigen andernObern nach Noaille in die Einsamkeit, wo sie daranarbeiteten, und ihr Werk in die Klöster schickten, umsie von den Ordensleuten lesen und genehmigen zu las«sen. Aber das Kapitel von 16Z0., wo Dom Ta-risse zum General Superior erwählet worden, ernann«ke einige Bevollmächtigte um von neuem daran zu ar-beiten. Man verfertigte die Satzungen nach dem Fuß,wie man es seit mehr als Zwölf Jahren in der Cvngre.gakion gehalten harke. Dom Arhanas ve Mon-gilt, dessen Heiligkeit bekannt war, sah sie noch ein«mal durch, und änderte sie noch einmal auf Befehl desGeneral. Kapitels vom Jahr i<)ZZ. Das vom Jahr1639. trug es einigen Bevollmächtigten auf, Anmer«kungen dabey zu machen, und ernennte den Dom Ta-risse nebst drey andern sie nochmals durchzusehen undzu verbessern. Das Kapitel von 1642. trug ihm auf,diese Satzungen in eine bessere Ordnung zu bringenund sie drucken zu lassen. Der dieß billigende Schlußdieses Kapitels wurde in dem von >645. sowohl durchdie Definitoren als durch die Abgeordneten bestätiget.Dom Tarisse hak also kr inen andern Antheil an diesemWerke, als daß er solchem seine ganze Vollkommen«