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Erster Band
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88 Dom Martin Jean Huynes.

I<ZO. im 2isten Jahr seines Alters. Er liebte dieEinsamkeit und floh hauptsächlich den Müßiggang.Er wohnte beständig dem Gottesdienst bey, und ließsich durch seine viele Geschäfte für die Congregarionnicht davon abhalten. Er besaß Fähigkeit und Lust,die Geschichte der Klöster aus den Urkunden zu beschreüben. Er verfertigte die von St. Florenk aus den Ur-kunden in vier Bänden, deren sich die Herren von St.Marrhe in ihrer 6alku Lkriftiauu bedii nee haben.Seine Handschrift hak diese Aufschrift: Nilloria krftus^kkariao (lkuäti klorcutü) ex vstuftis rnonu-rnentib, tabuÜ8 atgus äiplc>matiku8: ^ucftorc I).Jorurne Hu/nes, kancki klorcutii, LonZre^Ltio-ni8 8t. Nauri, kriore. Diese Geschichte, die derVerfasser im Jahr 1647. zu Ende gebracht, wird inder Abtey zu St. Germain des Pres und in dem Bü."cherschah von St. Magloire unter den Handschriftender Herren von St. Marche aufbehalten. Man hakferner zu St Germain des Pres die Nilboire Genera-le äs 1 ' abbaue äu Nout 8aint - Nickel, die imJahr i6z8- von Dom Jean Huynes, einem Be<«ediktiner Mönch zu vorbesagten Mont Saint-Mi.chel aufgesetzt, und wieder durchgesehen und verbessertworden von dem Verfasser im Jahr 1640. nebst ei.ner andern Handschrift unter diesem Titel: „ Niiloi-„ re äe l'akkays äu Nout 8nint-Nickel, äepuis„ 1'<m 780. jusgu' en 1648-, 2. vc>l. in folio."

Dom Jean Huynes hatte den Vorsatz ein all.gemeines Erbregister über die Pfründen von Frankreichnach den Urkunden zu verfertigen; er hätte aber dazuein längeres Leben nöthig gehabt. Er war beschäfti-get , die Archive der Abtey zu St. Germain des Presin Ordnung zu bringen, als er am Tage der Himmel-fahrt Maria in eine gefährliche Krankheit fiel. DreyTage darauf, das ist am 18. Aug. 165 t. endigte sich

sein