Band 
Erster Band
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Dom Franz Delfau. i;z

hält man dafür, daß sie von Hrn. Daucsur her»rühren.

Der zweete Theil des 1^' ^bbö commenäatairoerschien zu gleicher Zeit mit dem ersten unter dem Na.wen des Hrn. Frorinsnc. Man veranstaltete vcr>schiedene Auflagen. Die dritte, mehr als um ein Drit-theil vermehret, ist zu Köln 1674. in 12. erschienen.Dieses Werk rühret nicht von dem P. Delfau her,sondern von Dom Gabriel Gerbers;». Da dieserzu Brüssel auf königlichen Befehl gefangen genommen,und von dem Erzbischoff zu Mecheln seiner Bücherwegen befragt wurde; so gestund er, daß er denbö commenäntnire verfertiget habe, welcher bis da»hin dem P. Delfau einzig und allein zugeschriebenworden. Es ist gewiß, daß unsere beyden Verfasserzu gleicher Zeit, aber jeder besonders an diesem Werke,welches so viel Aufsehen gemacht, gearbeitet hat. Manlas eö begierig, und schrieb es über zwanzig Personenzu, und besonders dem Herrn Lancelot von Port.royal, ohne die wahren Urheber zu nennen. Endlichaber wurde der P. Delfau, welcher mehr bekannt warals der P. Gerbers u, entdeckt, und mußte dafürküssen.

In dem großen historischen Wörterbuch des Mo.reri heißet es unter dem Artikel Delfau, man habegewisse Nachrichten, daß der ^bbe commenämuirevon Veit Drapier herrühre, einem Pfarrer zu St.Laurent im BeauvaiS. Es ist jedoch augenscheinlich,daß man den ^bbe commenämuiro verwechselt habemit der Oekenle cie8 ^bbe8 coinrnkmämrüre8, welchewirklich Drapiers Arbeit ist. Er führet bloß aufdem Titel die Vertheidigung der OommenllmairW:sein Werk ist gänzlich gegen dieselben gerichtet, undnoch mehr gegen die Obcrpfarrer. Man hat einigeAuszüge aus diesem starken Werke und aus dem

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