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Erster Band
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Ludwig Bülteair. 219

8. Herr Bülreau legte sich besonders auf dieErlernung der Mönchsgeschichte, als die sich für seinenStand besser schicke. Anfangs setzte er die morgen-ländische Mönchsgeschichte auf. Ob gleich dieselbe al.les genau begreift, was die morgenlandischen Mönchebetrift, so erlaubte ihm doch seine Bescheidenheit ihrkeine andere als folgende Aufschrift zu geben: Lllinäe l'kWoirs Nonastigne ä'Orient. ^ kari8,cber kierrs äe Rats, 1678 - in 8- Ein sehrrichtiges und schätzbares Buch, selbst nach dem Urtheildes ürüchtigten Herrn Lenglet. Der Verfasser füh-ret den Ursprung der Klöster nicht weiter hinauf, alsbis auf den heiligen Anronius, der im Jahr 556.verstorben. Er folget hierin« der gemeinen Meynung;ob es ihm schon wahrscheinlich zu seyn dünket, daß esMönche, ja auch Klöster in den dreyen ersten Jahr»Hunderten der Kirche gegeben habe. Das Beyspiel derheiligen Eugenik beweiset, daß es im zweyten Jahr.hundert dergleichen in Aegypten gegeben. Herr Bül-reau macht eine treue Abschilderung der Klöster unddes Lebens der alten morgenlandischen Mönche, undbeschreibet ihre Einrichtung und ihre Regeln. Er beiweiset, daß es Priester unter ihnen gegeben habe,wie auch Kirchen, wo sie sich versammlet. Er zeiget,daß die Congregationen und Kapitel der Mönche soneu nicht seyn, als man sich einbilde. Die Anmerkun-gen, welche er über die Klostcrzucht macht, sind wich.tig. Er beschließt sein Werk im siebenten Jahrhundert.

9. Nachdem er von der Entstehung und demWachsthum des Mönchsstandes in den Morgenlanderngehandelt hakte, so unternahm er eben dieses in An»fehung der Abendländer. Welches er denn in demWerk leistete, das folgende Aufschrift hat: HRreZsäe 1'Hiüoire äe l'Oräre äe lrrint Renoir, oü il echxarle äer. 8-rints, äe8 Rommes illustres, äslalon-

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