Band 
Zweyter Band
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Dom Ludwig Bernhard la Taste. 477

i. Zu Blancömanteaux fieng er an berühmt zuwerden durch die berüchtigten theologischen Briefe, dieer nach und nach heraus gab. Sie machen zweenBande in 4. aus, und haben die Überschrift: I.et-tres rkeolo§igue8 -mx kwrivnin8 äetenieur8 ässLc>nvul6c>n8 er -mtro8 mirncle8 c!u tem8. Dererste ist vorn 15. April i/zz. datirk. Die mehrestenwurden von verschiedenen Gelehrten widerlegt, unterandern von den Herren Boursier, d'Eremare,desEstarcs, Delair, Molrnrer, u. a. m. DerHerr Abt Thierri, Professor der Theologie in derSorbonne, griff in seinen öffentlichen Vorlesungen,und in seiner Disputation pro 6raäu die Grundsätzedes D. la Tafte von den Wunderwerken an.

In dem sechsten und siebenten Brief bestreiket un»ser Benediktiner das ungeheure Lehrgebäude des AbtSDebonnaire glücklich , welcher im I?Liprir en con-vutüon den Geistern alles Vermögen absprach, indemer hierinn die Schrift und die Ueberlieferung übergieng,um der Lehre der menschlichen Vernunft alles zu un»terwerfen. Die Appellanten lobten den Eifer, dieGenauigkeit und den Sieg des Dom la Tafte in die«sem Stück.

In seinem neunten Brief verspricht er die Re»geln zu liefern zur Unterscheidung der Wunderwerke,und die seiner Lehre entgegen gesetzten Zweifel zu beant-worten ; er hat aber nichts erfüllt.

In den folgenden Briefen beschäftigte er sich mitpersönlichen Umständen, und brachte die Appellankengegen einander auf, In dem vierzehnten widerlegte er

den

Litteratur zu wünschen, daß das Werk, welches dochviele «»gedruckte Stücke enthält, eifriger fortgesetzt,und glücklich vollendet würde. Bis jetzt (zu Endedes Jahrs 177z.) ist noch kein neuer Band erschic,nen. A. d. H.