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Zweyter Band
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498 Dom Karl Franz Toustain.

die letzten Sakramente zu empfahen. Er empfieng sieeinige Zeit nachher mit der tiefsten Demuth , mit un-gemein lebendigem Glauben, und mit der innigstenAndacht. Da ihm die inbrünstige Begierde, sich im«mer mehr und mehr mit I. Christo zu vereinigen, nichtverstattete, lange Zeit ohne den Genuß des H. Abend-mahls zubleiben, so kommunicirte er noch dreymal un-ter seiner Krankheit. Man hatte Mühe, ihn zu bewegen,daß er das Herbeten seines Breviers , und die Lesungin dem griechischen Neuen Testament unterließ, daser stets bey sich trug, nebst einigen Heiligthümern vomheiligen Benedikr, vom heiligen Rarl, und einigenandern Seligen. Er behielt seinen ganzen Eifer, undseinen gesunden Verstand bis zum letzten Seufzer,den er den i. des Heumonatö 1754. that, ohne Todes-angst und ohne Kampf, so daß er unter dem Küssendes Bildnisses seines Heilandes an dem Kreuze verschied,daran er durch die Gesinnung seines Herzens selber ge-heftet war. Er war nicht alter, als ohngefähr fünfund fünfzig Jahr. Seit dem Brachmonat 1747.war er Ordensmann zu Blancsmanteaux.

Eine brennende Liebe zu I. Christo, und für sei-ne Kirche, eine feste Zuversicht auf die Barmherzig-keit GOttes allein, eine unverbrüchliche Treue bey allen

Pflichten

(4) Dieser Ordensmann, der noch mehr weqen seinergewissenhaften Frömmigkeit, als wegen der Fähigkeitendes Verstandes rühmenswürdig ist, ist zu Rouen ge-bühren- Er entflöhe der Welt gar bald, um sich indie Einsamkeit der Abtey von Sr. Vandrille zu be-graben, wo er den 22. des Brachmonaks 1732. seinGelübde that. Er hat verschiedene Schriften sowohlin! ungebundener als in gebundener Rede geliefert,r. Einen Brief eines Geistlichen wegen des Befehlsdes Bischoffs zu Nantes vom §. April 1753. 2. Einziemlich stark Gedicht auf den Herrn von Montgeron.z. l.onrs ä'un sini ä un smi, L gui >1 propole le,

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