Band 
Zweyter Band
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Dom Karl Franz Toustain. 499

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Pflichten seines Standes, eins liebenswürdige Bescher«denheik, eine edle und gewissenhafte Einfalt, eine wahr-haftig christliche und bewährte Aufrichtigkeit, eine voll»kommne Klugheit nebst vieler Standhaftigkeit/einebewundernswürdige Behutsamkeit in dem Umgänge,eine zärtliche und aufgeheiterte Gottesfurcht, eine tiefeDemuth, ein fast beständiges Studiren nebst vielerEinsicht, ein ernsthaftes und mit Lesen und Beten be-schäftigtes Leben, eine große Annehmlichkeit der Sit-ten, und viel Höflichkeit und Geduld, seiner Anlagezu einer natürlichen Lebhaftigkeit ohnerachtek; alle dieseerhabenen Partien machen das Bildnißdes DomAarlToustain aus. Sein Tod hat verschiedene obrigkeit-liche Personen, und ansehnliche Gelehrte, und haupt-sächlich den Herrn Kardinal passioiiei zum Mitleidenbewegt, mir dem er genau bekannt gewesen zu seyn dieEhre gehabt. Dom Michael Hautemenc (g) hatdem Andenken des D. Toustain eine schöne lateinischeGrabschrist geweyhet, darinn er ihn mit den lebendig-sten natürlichsten Farben mahlt. Dieses Stück, wel-ches gelesen zu werden verdient, befindet sich zu End«der Vorrede des zweyten Bandes des neuen Lehrgebäu-des der Diplomatik. (r)

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xeMe, tur le seconä VLL ou mslkeur, äecrir prrLr. ^esn su ck-pitre IX. äs I'^poc-Ivple, relskive-menc L I'IncrecluUrä äs nvtts tiscls 1761. In ,L.iz l. p-ses. Diese Werke sind gedruckt. 4- Irsäu-Äion en ve» kran^ois äez Uxmnes äu Lrevirire.S. Lommenksirs sur le?ropkste blZbscuc. 6. t)uel-gues Ir-Utör äs Piers. Diese Schriften befinden sichnoch in den Handen des Verfassers handschriftlich.Seine Schwächlichkeiten haben ihn verhindert diefranzösische Uebersetzung der schönen Vorreden des P.Mabillons fertig zu bringen.

st) In dem sken Band der teutschen Uebersetzung.