Band 
Zweyter Band
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Dom Renatus Prosper Taffm. 509

druckt. Im ersten Theil vertheidiget der Verfasserden Entwurf, und die Ausführung der beyden erstenBande der neuen Diplomatik gegen die Beurtheilungeines dieser Journalisten. In dem zweyten beant-wortet er den Brief des Abts Larpencier, der indas Journal äer, 8nvnns vom Weinmonat 1755. ein-gerückt worden. Dom Tassin zeigt ihm, daß fein ^1-xbabet Ironien kein wirkliches Alphabet sey, unddaß seine Lehrark die tironischen Zeichen zu erklärennicht als eine glückliche und sonderbare Entdeckung an-gesehen werden könne. Dom Larpencier hätte in sei-nem Zusatz zu der neuen Ausgabe des Wörterbuchesdes Ducange noch einmal antworten müssen. Aberer verweiset bloß in einer Anmerkung der Vorrede sei-nen Leser auf den französischen Merkur, worinn sein^lpimber Tmonien erhoben werde, und auf seinenBrief vom Jahr 1755. der vom Dom Tassin wider-leget worden. So pfleget man es zu machen, wennman nichts triftiges zu antworten hat.

7. I^ertre a un N-i§istrat lur los äimes, enreponle au Älemoire xour los Lures a Portion cou-grue, par Äl. I^eelerc, ilvocat au Lailla^e 6e Laen.^ ?aris 6ui1!aume Oesprer er k. X. ie krieur.1766. in 4. 51. S. Dieser Brief enthalt zwey undzwanzig Artikel oder Summarien. Man beweiset indem zweyten, daß keine Zehenten nach göttlichen Rech-ten den Dienern des Evangelii gebühreten. In demdritten zeigt man, daß das gemeine Recht der Pfarrerzu den Zehenten das Recht der weltlichen und regulä-ren geistlichen Gemeinheiten nicht ausschließe. In demvierten unterscheidet man verschiedene Gattungen vonZehenten, und entdecket den Ursprung derselben. Indem fünften giebt man Beweise an, daß der Zehentevon den erstem Zeiten her den Klöstern geliefert werden sey. Die andern Artikel betreffen merkwürdigeund gemeinnützige Punkte.

8. Ui-