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Zweyter Band
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Dom Edmund Johann Baptist Düret. 529

so willigte er doch erst mit vieler Mühe darein, daß ereinige Erquickung annahm. Bis zu einem Alter vonmehr als 82. Jahren nahm er im Advent, in derFasten, und an andern großen Fasttagen nicht mehrals eine einzige Mahlzeit zu sich.

Er wurde an den Füßen ganz untüchtig, und ver-fiel in die schmerzhaftesten Krankheiten, die er mit einerHeldenmüthigen Geduld, und vollkommnen Ueberlassungin den Willen GOtteö ertrug. Lediglich mit seinemOpfer beschäftiget, erwartete er die Vollendung dissel-den mit einer tiefen Stille, und mit beständigen Ver-langen sich mit der höchsten Wahrheit zu vereinigen,die er so zärtlich geliebt hatte. Unter der letzten Oelung,und dem heiligen Zehrpfennig, wollte er ihr noch dasletzte Zeugniß geben. Er communicirte am Palmsonn-tags , und starb in einem sanften und ruhigen Todes,kämpf den Grünendonnerstag am 2z. März 1758. Erwar seines Alters halber Dechant der Congregation. Erbrachte den guten Geruch I. Christi in alle Häusermit, wohin er verwiesen wurde, und war denen vonseinen Milbrüdern, welche ihrem Stande gemäß dach.ten, zum Vergnügen. Er bewahre» und hielt allezeitFrieden auch so gar mit denen, welche mit ihm nichteinerley Gesinnung hatten, die ihm ihre Hochachtung,und ihre Lobeserhebungen nicht versagen konnten.

H. Dessen Schriften.

1. Als Dom Dürer sich nach St. Denys wen-dete, so faßte er den Vorsah eine neue Ausgabe derWerke des Terrullian zu veranstalten , und das fort-zusetzen , was Herr Baluze bey seiner Ausgabe desCyprians unvollkommen gelassen hatte; aber dernachdrückliche Antheil, den er an den Angelegenheitender Kirche nahm, hat die Vollziehung dieser Unter-nchmungen verhindert. Unterschiedliche Bischöffe,TKss.Gel.Gesch.v.S.Manr.II.TH. t l und