Dom Edmund Johann Baptist Düret. zzi
z. Wir haben auch vorn Dom Dürer die Ue«bersetzung der theologischen Dissertation des HerrnArnauld über folgenden Saß des heiligen Augu-stin: Die Gnade, ohne welche wir nichts ver-mögen , hat dem H. petro gefehlec u. s. w. eineUeberseHung in der Handschrift, welche einen ziemlichenBand ausmachen möchte.
4. Dom Düret hat ein Umkaufschreiben vonsechzehn Seiten in 4. drucken lassen , welches den Le«benslauf der Madame von Lothringen Harcourc,der Aebtissin von Montmartre, enthielt. Er ist fernerder Verfasser des Verzeichnisses derer von denOrdensleuren derLongregnrion vonSr Mau-ri verfertigten Bücher , das zu Ende der Geschich«te der Abtey von St. Germain des Pres beygedruckkworden.
Endlich hat er einem seiner Freunde die Gottes»gelahrtheit des Pater Doussaint Devmares, so ganzaus dem H. Äugustin genommen, mit eigener Handgeschrieben, hinterlassen. Man trift darin» die Ab«Handlung von der Gnade an, welche dieser gelehrtePriester vom Oratorio nie wieder aus den Händen desJesuiter Paters de la Fert§ hat bekommen können,dem er es aus Gefälligkeit geleihec hatte.
Weil Dom Düret von allen Seiten her um Rathbefraget worden, entweder über theologische Sachen,oder über Gewisscnöpunkte, so hat er die mehrest? Zeitseines Lebens zugebracht mit Beantwortung verschiede-ner Zweifel, die ihm vorgelegt worden. Mau würdewenigstens zwölf oder wohl gar funfzehen Bände vonseinen Briefen, Dissertationen, und abgehandeltenFragen anfüllen, die mit einer Artigkeit, Kürze undEinsicht, die ihm eigen waren, und die er über alleMaterien auszubreiten wußte, geschrieben sind. Er
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