574 Dom Johann Hervin.
Handlung sich eingelassen wegen des Druckes der Ue-bersttzung der Hilwirs äes revoIutioii8 äs8Vus, pur Is Laräinal öenrivoAlio. In dem zweytenan Dom Hervm geschriebnen Brief drucket sich derSohn , Herr Leonhard also jaus: „ Ich habe die„ Ehre gehabt Dero Schreiben vom i2ten zu erhal.„ ten, welches mich belehret, daß Sie die fünf ersten„ Bücher des Benrivoglio an den Herrn Giffarr„ zurück geschickt haben, die wir mit desto mehr Un.„ geduld erwarteten, je mehr wir Kosten und Zube.„ reitungen zum Drucke dieses Buches aufgewendet„ hatten. "
4. Er ist der Verfasser des I.ettrs circulairerm lujet äs la mort äu Vrs8 - keversnä kers DomKons l^aneau 8uperisur-6ensral äs la Lon§rsgrr-rion äs 8aiirt - Läanr. ^ karis äs 1' Imprimerisäs Vincsnr 1754. sechzehn Seiten in 4.
Dom Hervin ist als Bücheraufseher der Abteyzu St. Germain des Preö den z. des Christmonats1764. gestorben. Er hatte gemeinschaftlich mit DomNikolas Bourerre an einer neuen Ausgabe der Kir-chenversammlungen von Gallien und Frankreich gear-beikek; er übergab aber dieses große Werk zweenenMitbrüdern zu Blancsmankeaux.
Der erste ist D. Hippolyrh Auyustin de Lo<niac, qebohren zu Rennes. Er hat sich unablässigmit dieser wichtigen Ausgabe beschäftiget. Er hat Un-tersuchungen angestellt, und eine große Anzahl Hand»schriften aus der königlichen Bibliothek, und aus der-jenigen verglichen, welche die Icsuiter Pater im Kolle-gia Louis le Grand, und im Profeßhause hatten. Erhat daraus die verschiedenen Lesarten, und etlicheStücke von Wichtigkeit genommen. Da er verlangtedas Werk zu befördern , so hat er den Dom DanielLadbar, einen alten öffentlichen Lehrer der Gottes-
gelahrt.