Dom Johann Hervin. 575
gelahrkhsit zum Beystand angesprochen, welcher keineSchwierigkeit gemacht hat, die Priorstelle zu Daura-de in Toulouse aufzugeben , um sich einer Arbeit zuwidmen, welche die ganze Kirche von Frankreich be-sonders betrift. Man hat von beyden völlige Hofnung,daß ihre Unternehmung glücklich von stakten gehen werde.
Nachdem Dom de Loniac die schönen Wissen-schaften zu Paris im Kollegio von Beauvais durch-gehöret, und auf der Universität in Angers die Rechteerlernet hatte, so hat er sich GOtt geweyhet in der Ab-tey St. Melaine, allwo er im zwanzigsten Jahr seinesAlters den Z. des Hornung 1751. Gelübde gethan.Dom Labbat, gebürtig aus der Stadt St. Severcap in Gasgogne, hat seine Gelübde zu Daurade deni. des Christmonats 1742. abgelegt.
Der zweyte Mitbruder, der anfänglich bestimmtwar mit an der Ausgabe der Kirchenversammlungenzuarbeiten, ist Dom Johann perer Deforts, derdurch folgende Werke bekannt worden.
1. Idssiuration ä'un nouvel ouvra^e äs ^san.fagues R-oulloau, intitule: LNIH OCl vL I/LOIä-^ karib clasr Oelaint er 8-liHslir 1762.in 8- Dieses Buch bestehet aus dreyen Theilen. Dererste hat zweyhundert sieben und siebenzig Seiten. Derzweyte, welcher zweyhundert acht und fünfzig enthält,führet die Überschrift: Vivinirö äs In R.s1iAion
cirreticnne, venöse äes loplrisrnss äs .seanIgsgussR-onüsau : leconäe purtie äs I^I^e 5 uturion ä'Lmi'svn äs ? Läucarion. Paris bey eben den Buchhänd-lern. Der dritte Theil ist nicht vom P. Deforis,sondern von einem verständlichen Weltlichen , der dieReligion liebet. „ Der Verfasser der kelumrion„ ä'Lmüs oder äs 1'Läucatioil , hatte sich in dem„ ersten Theil seines Werks darauf eingeschränkt, daß