Band 
Zweyter Band
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58o Dom Wilhelm Germ.

ihm eine große Anzahl Artikel, ohne derer zu gedenken,die er vom Herrn und dem Dom Fahre,

dem Bücheraufscher, erhielt. Er fand auch Beyhülfein den Handschriften des Herrn Verdsulx de laperriere, die ihm Herr Lusaulc, der Unterland,richter, zukommen ließ. Dom Gero« hat eine Be»schreibung der Gelahrtheit im Gebiet von Orleans vor»angesetzt. Diese Abhandlung ist nach dem Geschmackdererjenigen eingerichtet, welche sich in der Gelehrten»Geschichte von Frankreich des D. Rivet befinden.Dom Gero» hat ein Verzeichniß von Handschriftenhinzugefügt, welche man in der Abtey Sk.Benoit ander Loire bewahret nach demjenigen, welches vonDom Chazal verfertiget worden.

Der P.Gerou schmeichelte sich, sein Werk werdenächstens gedruckt werden: der Bücherbeurtheiler haltees gebilliget: der Handel war mit einem Buchdruckerrichtig gemacht worden; da aber dieser besorgte, eineBibliothek von einem besondern Lande möchte nichthinreichenden Abgang haben , um ihn wegen seinesAufwandes zu entschädigen, so brach er seinen Vertrag.Dom Gero» gieng vierzehn Tage vor seinem Endenach Orleans , und übergab seine Handschrift demHerrn Jousse, dem Amtshauptmann. Der Ver.faster, weicher wohl wußte, daß sein Werk seiner Con.gregation zugehörere, gieng bloß deswegen so zu Werke,weil er dachte, Herr Ioufte könnte es leicht zum Druckbefördern, welches er sehnlichst wünschte. Und eskonnte diese kluge Obrigkeitliche Person, die mit denBuchhändlern zu Paris Verbindung hatte, wegen derervielen Werke, so er verfertiget hat, den Druck desWerkes des Dom Gerou wirklich zuwege bringen,welches vorsetzt in dem Besitz desjenigen ist, dem eres anvertrauet hatte. Diese Bibliothek der Schrift-steller vom Gebier Orleans ist voller noch ungedruckten

ge.