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Zweyter Band
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6o6 Dom Johann Guerriek.

abgab. Er hak nie aufgehörek bis an sein Ende sichin dieser Wissenschaft zu üben. Er stand daher auchin dem Ruf eines großen Theologen.

Er wurde zum Prior von Basiac im Jahr 170Z.ernennet: kurz darauf gab Herr Rarl de ln s)roue-re, Erzpriester und Psarrherr der Sradt Sk. Jeand' Angely, ihm zum Besten diese wichtige Pfarreyauf. D. Guecrier nahm erst den 9. May 1704.Besitz davon. Man hatte den König Ludwig >4,und den Herrn Bischofs von Sainles glaubend gemacht,ein Benediktiner der Congregation von St. Maurkönnte keine Pfarrey besitzen. Dom de Loo, derGeneral, sprach deßwegen mit dem Herrn de Noail-les, dem Erzbischoff zu Paris, welcher es gütigstüber sich nehmen wollte es dem Könige auszure.den. Er stellte Sr. Majestät vor, die Benediktinerkönnten die Pfarreyen besitzen, die in ihren Klösternwaren ; es befanden sich unterschiedliche unter diesenOrdenSleuten, die dergleichen in dem Königreich be«dieneten ; da er Bischofs zu Chalons gewesen, so habeer einen in seinem Kirchensprengel gehabt, mit dem ersehr zufrieden gewesen. Da man erfuhr, daß es derKönig nicht misbillige, daß ein Benediktiner aus unse-rer Congregation diese Pfarrey besaß, so erhielt DomGuerrier, nachdem er sich bey der Universität vonPoitiers zum Licentiat machen lassen, sein Beglau-bigungsschreiben ohne Schwierigkeit von dem HerrnErzbischoff von Bourdeaux. Der Eifer, mit welchemer alle seine Pflichten erfüllete, die Erneurung der Pfar-rey , und der vielfältige Beyfall, den er von recht-schaffen Leuten erwarb, bewiesen bey dem Herrn deSr. N?auris , dem Bischofs zu Samtes, wie sehrwürdig er des Amtes eines Seelsorgers sey.

Der Prälat, der ihm sein Beglaubigungsschrei-ben abgeschlagen, ließ ihm bald darauf die ihm schul-dige