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Zweyter Band
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6i8 Dom Philipp Raffier.

er mit großer Andacht empfieng. Nach einem langenKampf übergab er seine Seele GOtt den 18. desHornung 1744. in einem Alter von 87. Jahren.

Er war einer der arbeitsamsten : er beschäftigtesich mit demStudiren nicht nur den ganzen Tag außerder Zeit der Klosierübungen , sondern auch noch einenTheil der Nacht hindurch. Er hat sich dergestalt ver-halten bis zu dem Alter von ein und achtzig Jahren.Er verstund das Griechische und Hebräische so ziemlich.Er hatte sich von seiner Jugend an viel mit der Feld-meßkunst beschäftiget: er hatte vorzüglich die Gnomo-rnk treflich inne. Man siehet noch in vielen von unsernKlöstern Lonnen. und Monden. Uhren, und Mittags-linien von seiner Arbeit. Man hat von seiner Federfolgende Werke.

1. kesponlio aä ^nimaäverii«ne8 O..fo3NM8k^Irr^loltomi 8carko. Dieser Mönch von St. Ba>sil, der den Jesuiten sich ergeben hatte, machte neueAnmerkungen , die er dem Werk beyfügte, das unterdem Namen des Sachwalters von Neapel hcrausge-kommen war. Dom Raffier hielt für nöthig daraufzu antworten.

2. kelponsio aä ultim 38 annotationes katris8cario contra novam cäitionein karilienicm ope-rum 8-rnÄi .^UZuliini.

z. Einige Zeit darauf verfertigte Dom Raffierein französisches Werk eben hiervon, das er italiänischübersehen ließ. Es hat die Überschrift: I^cttro äschl. ^ntigualino ü N. kingi» Naioli stc ävit-Me^vocut äc I^nplc» , ciit Oril'opdu'no Larsticletü.

4. Dom Raffier hatte die Geschichte seinerReise nach Italien unter dieser Ausschrift aufgesetzt:Alemoirs cio mon vo^ago ä' Italie Ln 17 n- et 1s

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