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Frantzösische TyranneyJahren her das Ampt eines Lonkuls zui^iZourns bedienet hatte. ZuNimmegmwar ein Mann / seines Handwercks einDecker/demselben nahmen die Soldaten/weil er den ihme aufgelegten Tax nicht be-zahlen konnte/ sein Kind aus der Wiegen/und wmffens in seiner Gegenwart inSFeuer. Das weis ich zwar wol / daß derGouverneur desselbigen Quartiers meinesolche grausame und abscheuliche That ge-williget ; Man wird sich aber hierübernicht groß verwundern / wann man ver-nehmen wird/ daß der Herr Robert der-gleichen Frevelthaten / nicht allezeit gesirchfet / als welcher Intendant der Justitz/Finanzien und Policey gewesen /und dar,bey seine Macht nicht allein über dasQuartier von Nimmegen / sondern auchüber alle neueroberte Landen ausge,strecket / dannenhero dergleichen verübteGrausamkeiten nicht alle in Erfahrungbringen können. Ein zu Schwoll mBesatzung liegender Officirer / in Liebe ge-gen eine schöne Jungfer entzündet / batden Gouverneur / daß er den Fourir befeh-len möchte/ ihm in das jenige Haus/ alsfein Quartier zu weisen / wo sie bey ihrem
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Vatter wohnete / damit er desto besser j