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Chronologischer Auszug der Geschichte von Frankreich : worinnen nicht nur dieselbe vom Ursprung der Monarchie an abgehandelt, sondern auch das Merkwürdige von andern Völkerschaften erzehlet wird / Aus dem Französischen des Herrn Präsidenten von Hainault, übersetzt, von Carl Friedrich Tröltsch
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D s r b ericht

Unter der zweyten Königl. Link/ hat man am Ende einige Verän-derung getroffen; die Ursache davon ist in dem Werke selbst ange-merket worden.

Gleichwie die Ereignisse der jungem Zeiten wichtiger vor unssind/ und wir darum mehr Nutzen daraus ziehen können/ weil sieunsern Sittm und Gebrauchen ähnlicher sindg so darf man sichnicht verwundern, daß die Regierungsjahre der dritten KöniglichenLinie mehr in sich enthalten / je mehr sie sich unsern Zeiten nähern/und daß wir/ das nemliche Verhältniß zu beobachten/ die Regierun-. gen Ludewig XIII. und XIV. ausführlicher abgehandelt haben.

Der erste Theil enthält die Geschichte unserer Könige/ vonClodoväo, bis auf Heinrich III. und der zweyte Theil lediglich dieKönige aus dem Hause Bourbon / nemlich / Heinrich IV. Lude-wig XIII. und Ludewig XIV. wie auch die Anmerkungen über diedritte Königliche Linie/ nebst der Tafel.

Die Gestalt dieses Werkes erlarlbte nicht immer die Zeugnisseanzuführen/ welchen man sowohl wegen der Begebenheiten/ als inBestimmung der Zeitpuncte gefolget ist; jedoch ist hierbey anzumer-ken / daß man Sorge getragen habe/ nichts ohne die in dieser Artmögliche Gewißheit zu beobachten/ anzuführen, und daß man sichzu dem Ende alleinig an die Historischen Sammlungen und neuenGeschichtschreiber gehalten. In Ansehung der ersten und zweytenKönigl. Linie sind Gregorius von Tours, FredegariuS/ E-ginhart/ Theganus rc. nebst denen sichersten Jahr- rmd Zeit-büchern die Gewährsmänner ; man hat nicht unterlasse»/ beydenen nemlichen Zeiten die Memoircs der Academie des bellesLettres zu Rathe zu ziehen / welche Sammlung wegen der sogründlich als merkwürdigen und so nutzbar als angenehmen Abhand-lungen/ womit sie angefüllet ist, einen unendlichen Wehrt hat. Beyder dritten Königlichen Linie haben wir in denen ersten Regierungen