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' Geschichte von Frankreich,
Cgrk der Einfältige.
rie erhoben wurde, hörte es, nach der Natur der Pai-rien, auf, ein Afterlehen der Krone zu seyn, und giengnicht mehr wegen Rormandie, sondern der Krone wegen,dem König zu Lehen. Man hat behauptet, daß jeneRechtsclausel, Lwmeur <Ze blaro, hon dem NamenRollo herkomme, dessen Billigkeit seinem Muth gleich,und dessen Name auch nach seinem Tode seinem Volk an-genehm war. Der Kaiser Ludewig IV. stirbt, und dasKasserthum kommt aus den Händen des FränkischenHauses, woran Carls des Einfältigen Schwäche Ursachwar, welcher durch die Usurpationen der Grosen in sei-nem Reiche mit einem geringen Lande verlieb nehmenmüssen, und also nicht im Stand gewesen, seine Rechts-ansprüche auf die Kaiserliche Würde geltend zu machen.Damals wurde das Römische Reich ein Wahlreich. DaOtto, Herzog von Sachsen, dasselbe verboth, ss wurdeEonrad, Herzog in Franken, zum Kaiser erwehlet. InItalien, wo die Macht der Pabste wächset, wurde der-selbe nicht erkannt, daher viele Schriftsteller ihn eben sowenig, als Heinrich I. vereinen Kaiser halten, und be-wogen worden, Otto, den Grosen benannt, vor denStifter des neuen Kaiser!. Hauses zu halten, welcher,nachdem er sich, wie Carl der Gross, in Rom krönenlassen, das Königreich Italien wieder mit dein Teutschenvereiniget. Sie sagen, ein Teutscher König könne nichteher vor einen Kaiser erkannt werden, als wenn er zuRom gewesen, und die Kaiser!. Krone aus den Händendes Pabsts ernpfangen habe.
Regenten
zur nemlichen Zeit
Pabst
Johann X. 928.
Kaiser im Orient
Constantin IX.
960.
Kaiser nnOecident
Conrad I. 919.
Heinrich I. 936.
Könige in Spa-nien
Ordomus II. 92 z.
iFroila 924.
König in Engel-land
Eduard I. 92 s.
König in Schott-land
Constantin III.
94Z-
König m Schwe-den
Erich VII. gegen940 .
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