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dritte Königliche Linie.
Denkwürdige Begebenheiten unter Heinrich I.
das Land der Rhone gegen Dauphine und Provence, das Brerchslundheiser. Das übrige wurde zerstickelt, und aus den Stücken dieses König-reichs entstunden die Grafschaften! Provence, Burgund, Viennois , undSavoien.
1242. 41. rc.
Eudss, Roberrs letzter Sohn, führet gegen Heinrich was böses imSchilde; Stephan und Thibaur, des Graven von Champagne Söhne,unterstützen seine Empörung. Sie werden überwunden, und Galeran,Grav von Meulan, der sich mit ihnen vereinigt hatte, verliehrt dadurchseine Gravschaft Meulan, die der König seines Lehensfehlers wegen einzog,und mit der Krone vereinigte.
Des Herrn Stillstand, (Dreve 611 5 elßneur.) 1041. errichtet. Diswar ein Gesetz, welches aus Ehrfurcht vor die Zeit vom Dienstag Abendsbiß Montags früh, die JEsns Christus durch die letzten Geheimnisse seinesLebens geheiliget hat, um dieselbe'die Zweykampfe verboth. "Damals konn-te das Königliche und das Ansehen der Geistlichen nicht mehr thun, dieUnterthanen vor dem Verderben zu bewahren.
1247. 48. 49. 52. rc.
Wilhelm der Unachte, Roberts des Teufels, der zuAnfang des Jah-res. iQZs. als er aus dem H. Land zurück kam, gestorben, Sohn, war sei-nem Vatter im Herzogthum Normandie nachgefolget. Der Besitz dessel-ben ist ihm von verschiedenen von den Herzogen aus Normandie abstammen-den Herrn, strittig gemacht worden. Heinrich I. ungewiß, was er vor eineParthie ergreiffen solte, und in Versuchung, diese Unruhen sich zu nutz zumachen, wurde jedoch von den Versprechungen , die er Roberten gethan,seinen Sohn zu schützen, abgehalten, und half ihm endlich die Schlacht vonVal - des - dunes gewinnen, worinn Heinrichs Leben in Gefahr kam. Einneuer Prätendent Namens Wilhelm von Arques, Richard II. Herzogs vonNormandie Sohn, und Roberts des Teufels, Vetter, trat dagegen auf,und wurde von Heinrich I. unterstützet, welcher anfieng auf die Mach» Wil-helms des Unachten eifersüchtig zu werden, aberWilhelm siegte gegen 1241.