Geschichte von Frankkeich^
Denkwürdige Begebenheiten unter Philipp dernSchönen.
men Verzicht zu thun, und giebt ihm seine Tochter zur Ehe nebst Anjoüuns Maine, Der König in Arragom'en verlaßt seinen Bruder den König -von Sicilien, Othelin Grav von Burgund vermählet seine Tochter mit,Philipp dem Langen,' und trit dem König seine Gravschaft ab.
1232.95.94.9^
^ Krieg zwischen Frankreich und Engelland wegen einiger Normannischenschiffe, die von den Engeliandern mishandelt worden. Philipp verlanaetdeshalb von Eduard I. Genugthuung, welcher ihm aber nicht Recht wieder-fahren laßt ; Philipp laßt ihn vor den Gericktslwf der Pairs laden, siebdaselbst auf die llluklage des wider den König seinen Herrn begangenen Le-heusfehlers einzulassen. Diese Ladung wurde durch die Bischöffe von Beau-vais und Nopon verrichtet. Nachdem wurden nur die Ritter zu deralei-chen Ladungen, ivelche heut zu Tage die Gerichtsßbreiber verrichten, Ge-brauchet. Als Eduard aussen blieb, so wurde sein Leheiwfehler vor einae-standm erkannt, und das Herzogthum Guyenne vor die Königliche Cammeveingezogen. Der Konig schicket den Graden von Valois, seinen Bruderund den Graden Radulphen von Clermont dahin, welche snh derselbigen be-mächtigen. Der Konig läßt den Graven Guido von Flandern, welcher aufEduards Seite getretten war, in Verhaft nehmen. König Jacob von Si-echen, welcher seinem Bruder Alphons im Königreich Arragonien nachfolg-te, trit ohne einen Bedacht aufdie Gerechtsame seines Bruders, Friederichszu nehme,y dem Herzog vonAnjou, aus Furcht vor der Macht und den Ran-ken Philipps des Tchonen, Siechen ab. Aber Friederich wußte seine Rechtewohl geltend zu machen, und behauptete Siechen. Damals qiena eiaentkickdie Trennung zwischen Neapel und Sicilien vor. ^ d
Unruhen in Schottland (1295. ) welche der König Johann Bailleulerreget, und Eduarden hindern, Guyenne beyzustehen. Anfang desZankes zwischen Bonifaz VIII. und Philipp dem Schönen. Dieser Pabsterrichtet das Bistum Pamiers ohne des Königs Einwilligung.
1296.