Buch 
Chronologischer Auszug der Geschichte von Frankreich : worinnen nicht nur dieselbe vom Ursprung der Monarchie an abgehandelt, sondern auch das Merkwürdige von andern Völkerschaften erzehlet wird / Aus dem Französischen des Herrn Präsidenten von Hainault, übersetzt, von Carl Friedrich Tröltsch
Seite
253
JPEG-Download
 

253

dritte Königliche Linie.

Minister

Arieges DhrLgkeitkicheBediente

Johann vonMon-taigu, Sürln-kendant der Fi-nanzen / wurdeenthauptet 1409Peter des Effars,Süri'ncendant,wurde enthaup-tet 141z.DicserMann hat-te dem Herzog vonBurgund seine Be-förderung;» danken,und besaß für sich al-lein 7. oder 8. dervornehmste Staats-bedienungen.ErwarPrevot von Paris,Obristforstmeister ,Obristschenk,Obrist-falk c nmcister,Obristfinanzminister,Haupkmami vonPa-ris, Cherbourg undMontargis

Fiüanzsecretar !

Pet. Blanchet !Pvovon Arian/ !Johann Tabari/

I. 'Blanchet,Thibaut Horie,

J. vonSc.iudwig,

Eonnetables

Carrzler

Oliviervon Clisson Pctsr von Orge-. 1407. mont IZ8B

Phis.von 2 lrtois Mists Dorm-ans1Z97.! IZ 87 -

Lud. von Sancerre P.von Giac 1407.

i402.2lrnaud vouCorbie

Carl von 2llbert

1415.ValeranvonLuren-burA 141z.Bernhard Von 2 lr-magnac 1418.Carl von Lothrin-gen 1452.

Marschälle vonFrankreich

Johann von Mau-- quenchi, starb! vor lZ9t.Ludcw.v.Sancerre1422.

Pet. von Craon

Man zweifelt, obstr diese Stelle ge-habt. ('MescblcbtelvesSablevonMe»nage.)

Johan le Meingre,DoncicautH.ge-nannt 1421.Johann von Rieur1417.

Ludeivkg von Loignilebte 14t z.

141zN. Dubosc 1428.Montaigu 141;.Eust. von Laistre/erwehlt 1422.

Man zwang thu'417. seine Stelleniederzulegen,welcheH.vo» Marke, ersterPräsident, durch dieKugelwahl bekam.Robert Maugerward erster Präsi-dent durch die Wabl,undJohannv.Railkivierter Präsidentdurch dieKugelwabl,wie solches RechtdemParlcmentuachden neuern Verord-nungen zustund.

H.v. Marke 1418»J.leClerc 14z 8.R. leMaconi442.M. Gonge 1444.

Erste PräsidentenP. von Orgemont^Z 89 .

2lrnaudvon CorbieJl 3

Gelehrte undbe«rühmte Leute

HviioriuSBemiet, gegen

!Z99.

Nikolaus Flamck, gegen

Naude,welcher nachdemer der Cardinale Bagni»nd Barbrrin Liblis-idcear gewesen, als desEardiiiaks MazarinBi-bliothecar verstorben,kalt Flamcl für einenBetrüger, der, da er derJuden Eorrespvndent,als selbige aus Krank-reich vertrieben werden,war, und sie brav besioh-leu hatte, die wahreQuelle seiner Schätze zuverbergen, den Steinder Weisen gefunden zuhaben, vorgab- Hatteer aber seine Entdeckungnicht eben sosehr, alsseine Schatze, geheimhallen sollen? Und setzteihn dieses Geheimnißnicht noch niehr, als seinReichthum in Gefahr,welcher bey dem alle»nur den IuLey, um diesteh der Scaat nicht be-kümmerte, grnrmmenworden? Gleichwie in-zwischen das Wunderba-re leicht Eingang fin-det : also hat man im-mer dafür gehalten,daßKlamel den Stein derWeisen gefunden. Die-ses ist des Herrn Salo-m°i> Meinung in seinerBibliochec der Lhi-mischenphllosophen,und einer von seine»wichtigen Beweisen be-steht in den Hierogly-phen, die man im Kirch-hofe der unschuldigenKinder sickrtt Borel be-hauptet , in seinemSchatz derSalttschenAlterthümer,ohne dentir-