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Geschichte von Frankreich,
Denkwürdige Begebenheiten unter LudewigXl.
ben hatte. Der Herzog von Lochrittgen nebst dtt?Schweißem kamenU^Orche zu Hills-, und den z.Jenner wird Carl angegriffen und aestbla^»büßte auch dabey durch Verracherey des Campobasse eines Neapolitanersfeu, Leben ein; er hatte keinen andern Erben hinterlasse»/ als seine em-.'^Tochter Maria. Mit ihm verlosch das zweyte Hauß Burgund, w Ich esunter vier Prinzen gegen i20. Jahre geblnhet hatte. Der König, welch/,den bchher in Frankreich unbekannten Gebrauch der Posten am ersten eingebühret, wird von dieser Ereigniß bald benachrichtiget, lind bedienet sich derlselben, verschiedene Städte in Picardie, Artois und Burgund wi der r»erobern. . "
Errichtung des ParleiwutS von Burgund zu Dsion; sosches geschah;dm i8- März 1476. ' ^ v
Der König hat aus einer Übeln Politie, die He,'rath mit der Mariavon Burgund, und mit Johanna Ferdinands und Jsabellen Tochter aufeinmal vor den Dauphin aus den Handen gehen laßen. Eomines saat benGelegenheit des Herzogthums Bnrguud, daß Ludewig XI, von Natur denGroseu so ftuid gewesen, daß er die Heirath des Graden von AnqoulemeMit der Erbm von Burgund nicht gerne gesehen, welche doch nichts andersverlangte, als eine Bundesgenoßin des Hanfes Frankreich zu bleiben, undvermittelst dieser Heirath die Niederlande nimmermehr an das Haus Oester-reich gebracht haben wurde. Eine seltsame Wirkung der Eifersucht. Ersahe lieber, daß diese mächtige Verlassmschaft an Fremde gelangte, als daß.ein Prmz von seinem Geblmhe dadurch größer wurde. Er bcmächtiate sickvon Arcois. Dre Stande von Flandern ermächtigen sich der Realen naund der Person Mariens von Burgund - sie sah ihre beede getreucsten Mi-nister, ihren Canzler Hngoner^mid den Jmbercourt hinrichten, ohne daßsie ihnen durch Bttten und Lhranerr das reben hatte retten können ' Sievermählt sich mieMachnilian von Oesterreich, Kaiser Frieders IIISohn. Der Kaiser erhebet feinem,Sohne zu Gunsten Oesterreich seinem
Errichtung der Hwdert Hellebardir von Adel.
Stillstandsvertrag zwischen dem Könige Mb Eduard IV. auf ihre!«-benszeit und hundert Jahre nach-dem Tsde des em oder andem, welcher den