Geschichte von Frankreich,
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Denkwür dige Begebenheiten unter Ludewig XU.
Friedrich stirbt i >21. zu Tours. Seine Enkelin, 7 lnna von Lava!, heyra-chcte Kränzen de la Trimouille, Prinzen von Talmond, welches dieAnsprüche dieses Hauses begründet. Die Venediger fangen an, auf dieEroberung Ludewigs XU. eiffersüchrig zu werden. Maximilian schliefet ei-nen Stillstand mit ihm. Errichtung des Parlements zu Air.
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Die Franzosen rnrd Spanier zerfallen über die Theiluu^Hes König-reiches Neapel. Die Franzosen haben sogleich den Vortheil üver jene. Un-ruhe zu Florenz, wo man Peternvon Medicis, welcher zrw Zeit der Ita-lienischen Reise Carls VUI. alldort vertrieben worden, wieder einsehen will.Ludewig behauptet diesen Staat als eine Republie.
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Zu Lyon wird zwischen Ludewig XII. und Ferdinand dem Catholischendurch den Erzherzog Philipp, Ferdinands Eidam, ein Trackat errichtet,worinn ausgemachet worden, daß in Kraft der verabredeten Heyrath, zwi-schen Elaudien von Frankreich und Carln von Luxemburg (hernachmalsEarln V.) die Könige von Frankreich und Spanien, ver jüngen Prinzes-sin und dem jungen Prinzen zu Gunsten, jener des Königreiches Neapel,dieser aber sich der Herzogthümer Calabrien und Pouille begeben möchte.Ludewig XII. schickte diesem Tractat zu Folge seinen Generalen den Befehlzu, nichts weiter zu unternehmen. Ferdinand, welcher weniger an seinVersprechen gedachte, besiehlet dem Gonsalvo sich nicht darnach zu richten.Gonsalvo sehet den Krieg fort. Hugo von Cardonne und Altton von Levaführen ihm eine Verstärkung zu. D'Aubig-ui wird Freytags den 21. Apr.vom Anton von Leva bey Seminare (an dem nemlichen Orthe) geschlagen,wo er acht Jahre zuvor gesieget hakte. Den 28. erwehnten Monats gewin-net Gonsalvo ebenfalls an einem Freytage das Treffen zu Cecignole, gegenden Herzog von Nemours, der als dasselbe angieng, getädet wurde, (mkselbigem verlosch die Familie von Armagnae, die von Cariberten , Clota-rii II. Sohire herrührte.) und darüber' gieng das Königreich Neapel vereh-ren. Man sirget, .daß von diesen zwey Niederlagen der Aberglaube herzu-leiten sey, daß man den Freytag vor einen unglücklichen Tag anstehet.
Ale,ran-