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Chronologischer Auszug der Geschichte von Frankreich : worinnen nicht nur dieselbe vom Ursprung der Monarchie an abgehandelt, sondern auch das Merkwürdige von andern Völkerschaften erzehlet wird / Aus dem Französischen des Herrn Präsidenten von Hainault, übersetzt, von Carl Friedrich Tröltsch
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dritte Königlich e Lin ie. _517

Denkwürdige Begebenheiten unter Ludewig XU.

»a«,r-e Ams Alters getödet. Sein Tod ziehet den Verlust des MeiländbZm 2sich , ob sich gleich de ka Paine , (Cbabanes) der die obersteBefehlshabungdec Annes übernommen hatte, disfallö alle Muhe gab. DerKaiser schliefet einen Vertrag mit den V'enedigern. Ludewig XII. welcher

sanr Europa und insonderheit die Schweizer, welche gegen das Meilandi-bbe anaerücket waren , wider sich verbunden sah, berufet le'.ne Krregsvolker' urück und behalt nichts in Italien, als die Besten zu Me.land^ Novarra,Cremonav und einige andere Platze. Genua empöret steh , und nimmt Jo-m ihrem Herzog an. Die von Pisa nach Mestand verlegteA rchenvmannulung wird zu Lyon fortgesetzet. Der Pabst beleget das Kö-niareich mit dem Jnterdict, vornemlich aber die Stadt Lyon. Der Römi-sche König trennet sich vorn ConMo zu Pisa und halt sich an das Lateranische.

Ferdinand nimmt Johannen von Akbrer das Königreich Navarrai,b welcher solches durch seine Gemahlin, Carharina von Foir, letzte Erbindes Graven von Evreux, besas. Der Pabst stehet ihm in diesem Unterneh-men den , und ihr Deckmantel war , daß dieser Prinz Ludewigs XII.Bundsaenosse und ein Gönner des Concil« von Pisa wäre. Ludewig XII.hilft Johannen von Albrer, aber die Hurtigkeit des Herzogs von Alba verei-telte Äche Unternehmung, und zwang den König von Navarra, und denla Valice, die Belagerung vor Pampelone aufzuheben. ^ Eatharina vonToir saate nach dem Verlust dieses Königreiches zum Könige ihrem Ge-mahl , ^Dom Juan, wenn ihr Catharma und ich Dow Juan worden,gvär, so hätten wir nimmermehr Navarra verrohren."

Manmilian Sfortia, Ludewigs Sohn, bekommet das Meilandifcheund die MedmS Florenz wieder.

Kaiser Maximilian I. will Pabst werden. An seine Tochter Marga-rethe» stlmeb er folgendes: (7^. Theil, i. Bl der Sammlung von Lu,demigs X//. Briefen). „Wir finden keinen hinlänglichen Beweggrunduns wieder zu vermählen, wir sind aber entschlossen, morgen den Herrn"Bischt Gurce nach Rom zu senden, um mit dem Pabst über die erforder-"fiche Mittel, mich zu seinem Coadjutor zu rnachen, eins zu werden, da-^mit ich nach stimmDode gewiß Pabst werden möge rc."

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