ZZO Geschichte von Frankreich,
Denkwürdige Begebenheiten unter Franz I.
dinanden von Oesterreich, dem Herzog von Meiland, den Venedigern, denFloreutknem und Genuesern, geschlossen.
Die Ritter des H. Johanns von Jerusalem, werden von Solimann II.aus der Insel Rhodus vertrieben. Viterbo ist so lange ihr Aufenthalt, bisjhn ii Carl V. die Insel Mascha, als eine Vormauer von Siechen, gab.Der Orden muß damals sehr reich gewesen seyn, weil der Grosmeisterj'Jsle-Adam dem Grosherrn alle Kriegskosten zu ersetzen versprach, wenner von der Belagerung Rhodus abstehen wollte. Es war auch diese Inselwohl gelegen, über die Türkey und Syrien grose Prisen zu machen, undhatte einen sehr bequemen Haftn vor alle christliche Kaufleute, welche inder Levante handelten. Man verwunderte sich damals über Leo X. undCarln V. daß sie einen so wichtigen Orch wegnehmen lassen, ihr Haß aberauf Franz I. war bey ihnen wirksamer, als das gemeine Beste der Chri-stenheit.
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Der Connetable von Bourbon entweichet, woran die Verfolgung derHerzogin von Angonleme ttrsach war, deren Regungen derselbe, wienranbehauptet, nicht hat wahrnehmen wollen. „Man har gesaqet, dass ,'bin„als er schon abgegangen gewesen, der König jemand nachgeschicket , und„den Connetabledegen und seine» Orden abfordern lassen, er aber geant-wortet habe; was den Degen anlanget, so hak er mir solchen aufder Rei-„se nach Valenc-ennes genommen, indem er dem Herrn von Alencon die„Vortrugen sichren ließ, so doch mir gebühret hatte, und den Orden l,a-„be ich zu Chaimlü hinter meinem Hauptküssm liegen lassen. Den Orden„vorn Kaiser hat er memalen von mir verlanget. (Bramome.)
Der Kaiser qiebet ihm die Befthlshabung seiner Armeen, und ver-spricht'hm ftme Schwester Eleonora, venvittjbte Königin von Portugal',zurEhe. E-nspamicher Herr, Namens der Marquis von Villana, woll-te fernen Pallast zur Wohnung des Connetable von Bourbon nicht Herlei-
der eme so edle Denkungsart mit Recht lobet, er-
zehlet dre Sache also : „Eurer Majestät kan ich nichts abschlagen, sagte„dieser Eoelmarm zu Earln V. aber ich bekenne ihnen, daß ich , wenn der„Herzog von Bourbon in meinem Hause wohnet, dasselbe, so bald er es
»wird