Dritt e Köni gliche Linie. 6oy
Denkwürdige Begebenheiten unter Ludewig XIV.
IlUdHenst^äechan hatte, bekam endlich die Erlaubniß wieder bey Hof zuerscheinen. Da der Thron von Engelland für erledigt erklärt worden, foübertragen die unter dem Namen Convention versammlete Stande den17 dem Prinzen und der Prinzessin von Oranien die Krone; ^den 24.desselben Monats werden sie ausgerufen, und den 21. April gekrönt; glei-ches geschah in Schottland.
Die Reichsverfammlung zu Regenspurg erklärt Frankreich und denCardinal von Fürstenberg zu Reichsfeinden. Den 17. May ^erklärt derPrinz von Oranien den Krieg gegen Frankreich. Den 2 s. kündigt derKönig solchen Engelland und dem Prinzen von Oranien an. Dieser Kriegist von dem 1672. wo der König von Engelland neutral war, und der Kö-nig in Schweden für Frankreich eine grose Diversion machte, sehr unter-schieden; das Jahr trat dieser Prinz in die allgemeine Lige.
Der König läßt Jacob H. auf einer Flotte, die Gabarek commandie-re, nach Jrrland zu Schiffe zu gehen, woselbst er den 17. März anlangte,und vom Tirconeh Vicekönigin in dieser Insel, die ihm getreu blieb, aufge-nommen worden. Den i2. May führt ihm der Grav von Chateau - Re-uaud Succurs zu, und lauft den 28. wieder zu Brest ein, nachdem er denEnglischen Viceadmiral Herbert in die Flucht geschlagen, und im Ruckweg7. reich beladene Holländische Schiffe weggenommen hatte. Den z 1. Jul.beben die Jrrlandiscken Rojaliften die Belagerung von Londonderi auf.Der König kündigt dem König in Spanien den Krieg an, nachdem er ihnvergebens zur Vertheidigung Jacobs II. bewegen wollen, dessen Sache alleKönige angieng.
Der Lg. May erobert der Herzog von Noailles Campredoni, welcheser in, Gegenwart der Feinde, die es wieder einnehmen wollten, schlei-fen lies.
Der König sieht sich genöthigt die Pfalz zu verheeren, um zwischenihm und seinen Feinden eine Scheidewand zu haben.
Den 27. Aug. wird der Marschall von Humieres von dem Prinzen vonWaldeck zu Valcomt geschlagen. Den 28. Jun. erobert der Churfürst von
Hhhh Z Bran-